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Universität Freiburg

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist in der Endrunde des Wettbewerbs „Exzellente Lehre“

Als einzige baden-württembergische Universität ist Freiburg Finalistin im Wettbewerb „Exzellente Lehre“. 13 Universitäten und 11 Fachhochschulen sind jetzt aufgefordert, ihre Ideenskizze aus der ersten Wettbewerbsrunde bis zum Oktober 2009 zu einem Vollantrag auszuarbeiten. Der Wettbewerb ist mit zehn Millionen Euro dotiert. Preisgelder von bis zu einer Million Euro winken für einzelne Konzepte. Den Wettbewerb ins Leben gerufen haben die Kultusministerkonferenz der Länder und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, um den Stellenwert und die Qualität der Lehre an den deutschen Hochschulen erhöhen.

Die Hochschulen waren aufgefordert, ihre Ziele für Studium und Lehre zu definieren und darzulegen, wie sie die Attraktivität ihrer Ausbildung steigern wollen. In ihrer Ideenskizze setzt die Universität Freiburg den Schwerpunkt auf die Schaffung von individuellen Freiräumen für Lehrende und Studierende, um optimale Formen des Lehrens und Lernens zu entwickeln. Übergeordnetes Ziel ist die Konsolidierung der Studiengänge, die zwar auf Bachelor und Master umgestellt sind, deren einzelne Module jedoch in vielen Fällen bislang noch nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Ein Grundgedanke des Konzeptes ist, dass Ideen zur Optimierung des Lehrangebots aus der jeweiligen fachlichen Perspektive entwickelt und umgesetzt werden müssen. 

Unter dem Titel „Windows for Higher Education“ will die Universität Freiburg ihre positiven Erfahrungen aus der erfolgreichen Exzellenzinitiative für die Forschung, dem Zukunftskonzept „Windows for Research“, nun auch im Bereich der Lehre umsetzen. „Ich trete schon seit langem dafür ein, dass wir eine Modelluniversität für die Lehre werden“, sagt der Rektor der Universität, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer. „Unsere Nominierung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Drei Instrumente sollen hierfür eingesetzt werden:

  • „Fellowships for Innovation in Learning and Teaching“ (FILTS). Im Rahmen dieser Fellowships können bis zu drei hochschuldidaktisch qualifizierte Lehrende freigestellt werden, um Konzepte zur Konsolidierung der Studienangebots und zur Weiterentwicklung der Studiengänge unter didaktischen Gesichtspunkten zu entwickeln und umzusetzen.
  • „Individual Tracks“ für Studierende (IndiTrack). Der IndiTrack ermöglicht es hochbegabten Studierenden, ihr Studienprogramm auch über Fächergrenzen hinweg individuell zu planen und durchzuführen.
  • Integrative Dialogwerkstatt für Studiengangentwicklung und Lehrqualität (IQ-Net). Dieses Netzwerk soll als strukturelles Bindeglied zwischen den Fellows, den IndiTrack-Studierenden sowie den verschiedenen Fachbereichen und zentralen Einrichtungen etabliert werden, um nachhaltige und professionelle Weiterentwicklung von Studium und Lehre auch über die Grenzen des Wettbewerbs hinaus zu gewährleisten.

60 Prozent aller Universitäten und 40 Prozent aller Fachhochschulen
hatten sich am Wettbewerb des Stifterverbandes beteiligt (insgesamt 108
Anträge). 57 Universitäten, 47 Fachhochschulen und 4 Kunst- /Musikhochschulen hatten Anträge eingereicht, darunter 6 Hochschulen in kirchlicher beziehungsweise privater Trägerschaft.

(Redaktion)


 


 

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