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Antiviren-Hersteller ESET warnt vor Apps aus dem Market

Anders als beim App Store von Apple unterliegen die Apps des Android Market keinen strengen Prüfungskriterien. Jeder kann Apps hochladen und der Community zur Verfügung stellen. Diese Möglichkeit wird immer häufiger auch von Cyber-Kriminellen benutzt, um Schadsoftware zu verbreiten, warnt ESET-Sprecher Klatte auf der CeBIT-PREVIEW.

"Mehr als jeder dritte Virenbefall kommt mittlerweile über das Herunterladen von Apps aus dem Android Marktplatz", erklärte Michael Klatte, Sprecher des Antiviren-Herstellers ESET, auf der CeBIT-PREVIEW.

Da die Plattform kaum kontrolliert wird, sind die Pforten für Kriminelle weit geöffnet. Dort eingestellte Apps werden von Kriminellen heruntergeladen, mit Viren und Ausspähprogrammen infiziert und wieder hochgestellt. Die Infektion merkt man dem App nicht an. Ein Klick auf das verseuchte App genügt und Smartphones, Tablets oder auch Firmencomputer sind befallen.

Ein weiteres, riesiges Einfallstor für Schadsoftware und Ausgangspunkt für Cyber-Attacken ist Facebook.

Auf der Presse-Kompaktveranstaltung CeBIT-PREVIEW zeigen Aussteller wie ADDISON, AOC, BENQ, BITKOM, CITEQ, DELL, DEUTSCHE TELEKOM, ESET, FUJITSU, GFT Innovations, GIGASET, KOBIL Systems, PEARL, SALESFORCE, SECUSMART, SIEMENS ENTERPRISE COMMUNICATIONS, STRATO, TREND MICRO oder VIDEOWEB Journalisten vorab, mit welchen Neuheiten sie auf die CeBIT (6. - 10. März) kommen werden.

"Die Entwicklung von Viren und anderen Schadprogrammen explodiert", so der Sicherheitsexperte von ESET auf der Messe-Vorveranstaltung. Der Marktanteil der für das kostenfreie Handy-Betriebssystems Android entwickelten Kleinstprogramme (Apps) hat mit 43% den Anteil der Apple Apps (18%) längst überflügelt. Damit wird der Android-Markt zum bevorzugten Angriffsziel der Kriminellen.

Da Smartphones immer häufiger mit in die Unternehmen gebracht und in die Firmennetze eingebunden werden, wächst das Sicherheitsrisiko enorm. Spionage und Patent- und Wissensklau nehmen rapide zu. Welche Lösungen angeboten werden, um diese Sicherheitslecks schließen zu können, zeigen CeBIT Aussteller vom 6. bis 10. März in Hannover.

(Quelle: ots)


 


 

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