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Anteilsverkauf als Solidarakt

Kommunen sollen Gesellschafter der Badenova werden

Freiburg und Oberkirch/Ortenaukreis, sowie der Münchner Energiekonzern und mit 47 Prozent größte Badenova Anteilseigner „Thüga AG“ verkaufen insgesamt acht Prozent ihrer Anteile im Wert von etwa 64 Millionen Euro Euro am regionalen Energieversorger Badenova.

Damit sollen Anteile frei geschaufelt werden für andere Kommunen, die bei Badenova als Gesellschafter einsteigen und so von den Gewinnen des südbadischen Versorgers profitieren sollen. Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon (Die Grünen), dem durch den Verkauf künftig weniger Gewinn aus den Badenova Erlösen ins Stadtsäckel gespült wird, hat den Verkauf als Solidarakt gegenüber der Region bezeichnet.

Der Hintergrund dieses Angebotes ist, dass verschiedene Kommunen in der Region sich mit dem Gedanken an eigene Stadtwerksgründungen tragen. Diese potenziellen Konkurrenten will man sich bei Badenova zu Verbündeten machen. Eine Abgabe von Geschäftsanteilen bedeutet für die Stadt Freiburg, dass sie sich von einem knappen Prozent ihrer Anteile trennen muss. Dafür erhält nach Abzug der Steuern rund 6,3 Millionen Euro, wird aber künftig auf jährlich rund eine halbe Million Einnahmen verzichten. Badenova erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, der Gewinn lag bei 53 Millionen.

(Ralf Deckert)


 


 

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