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Insolvenzverfahren

Arcandor: BayernLB verteilt Aktien von Thomas Cook

Die Bayerische Landesbank hat angekündigt, rund 8,8 Prozent der Anteile am Ferienflieger Thomas Cook an die Gläubiger einer Anleihe des insolventen Handelskonzerns Arcandor zu verteilen. Die erforderliche Mehrheit der Anleihezeichner habe sich dafür ausgesprochen.

Mit den Aktien der ehemaligen Arcandor-Tochter Thomas Cook ist die erst im Jahr 2008 aufgelegte Anleihe über 175 Millionen unterlegt. Mit der Insolvenz von Arcandor hatten die Anleihegläubiger das Recht, ihre Forderungen fällig zu stellen. Eine gemeinsame Verwertung der verpfändeten Anteile war zuvor gescheitert, weil die Interessen der Anleger nicht in Übereinstimmung gebracht werden konnten. Die BayernLB hatte die Aktien ursprünglich gemeinsam mit den 43,9 Prozent an Thomas Cook verkaufen wollen, die einem Bankenkonsortium um die Landesbank für einen Kredit an Arcandor zugefallen waren.

Letztere wurden vor kurzem zum Zwecke der Rückführung der Verbindlichkeiten des Arcandor-Konzerns veräußert worden. Spekulationen über einen möglichen Verkauf des Aktienpakets an den Handelskonzern Rewe erwiesen sich damit endgültig als hinfällig. Der Verkauf von Thomas Cook brachte den Gläubigerbanken einen Betrag von rund einer Milliarde Euro ein (wir berichteten). Die der Anleihe unterlegten Aktien sollen nun zum Stichtag am kommenden Freitag (18. September) anteilig an alle Inhaber der Papiere verteilt werden, erklärte die BayernLB. Nachdem diese sich bis 30. September bei ihrer Depotbank melden können, würden die Aktien dann am 7. Oktober auf sie umgebucht.


(Redaktion)


 


 

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