Sie sind hier: Startseite Südbaden Aktuell News
Weitere Artikel
Insolvenz

Arcandor: Der Ausverkauf kann beginnen

Es ist soweit: Nach monatelangem Ringen um eine Zukunft des insolventen Arcandor-Konzerns wird dieser nun in seine Einzelteile zerlegt. Bereits in den nächsten Tagen wollen die Gläubigerbanken ihre Beteiligung am Ferienflieger Thomas Cook über die Börse verkaufen und auch die Warenhauskette Karstadt soll bis Ende September an einen neuen Investor gebracht werden.

Hierfür prüft die Bank Merrill Lynch derzeit mögliche Optionen. Interessierten Unternehmen erhalten bereits erste wirtschaftliche Daten zur aktuellen Lage des Kaufhauskonzerns. Der Einzelhandelskonzern Metro zählt nach wie vor zu den Kaufinteressenten und möchte nach früheren Berichten nur einen Teil der Karstadt-Kaufhäuser erwerben.

Laut Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg sollen jedoch nach Möglichkeit alle 126 Karstadt-Filialen im Paket verkauft werden. Indes zeichnet der frühere Manager der Wirtschaftswoche und Handelsexperte Jörg Funder jedoch ein noch negativeres Szenario. Nach seiner Studie droht sogar zwei Dritteln der Karstadt- und Kaufhof-Warenhäuser in den nächsten fünf Jahren die Schließung.

Thomas Schulz, Sprecher des Arcandor-Insolvenzverwalters, kommentierte die Untersuchung mit dem Satz: „Grau ist alle Theorie“. Er bekräftigte die Entschlossenheit der Insolvenzverwaltung, die Mehrheit der Karstadt-Filialen fortzuführen. Lediglich 19 der 126 Warenhäuser stünden derzeit auf der Prüfliste und damit möglicherweise vor der Schließung. Der Insolvenzverwalter hoffe jedoch auch hier noch auf eine Fortführung.

(Redaktion)


 


 

arcandor
karstadt
quelle
primondo
warenhäuser
insolvenz
löhne
gehälter
jobs
arbeitsplätze

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "arcandor" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: