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Arcandor meldete weitere strategische Insolvenzen an

Im Nachgang zu den am 9. Juni 2009 angemeldeten Insolvenzen für die Arcandor AG, die Primondo GmbH, die Quelle GmbH sowie die Karstadt Warenhaus GmbH haben Geschäftsführer der Arcandor-Gruppe heute beim Amtsgericht in Essen für 15 weitere Tochtergesellschaften Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Diese Anträge waren nach Feststellung des Status der Gesellschaften einerseits wirtschaftlich geboten, andererseits strategisch sinnvoll. Betroffen sind maßgeblich Gesellschaften, die Dienstleistungen oder andere Leistungen nahezu ausschließlich für die bereits insolventen Kernunternehmen erbringen.

Insolvenz wurde angemeldet für folgende Gesellschaften: Corporate Service Group GmbH (Koordination weltweiter Einkauf), Primondo Operations GmbH mit ihren angeschlossenen neun Gesellschaften der Logistik und der Call Center, die Primondo Management Service GmbH, die Foto Quelle GmbH, die Profectis GmbH (technischer Kundendienst) sowie die Europapier (Belgien).

In den betroffenen Gesellschaften arbeiten insgesamt 6.700 Mitarbeiter. Damit steigt die Zahl der in Deutschland von den Insolvenzanmeldungen betroffenen Arcandor-Mitarbeiter auf rund 50.000.

Im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens wird der Geschäftsbetrieb der operativen Gesellschaften in vollem Umfang aufrecht erhalten. Für die Mitarbeiter soll unverzüglich das Insolvenzgeld für die Monate Juni, Juli und August vorfinanziert werden.

Ausdrücklich nicht von der Insolvenz betroffen bleiben Thomas Cook, HSE24 und der Primondo Spezialversand.

(Redaktion)


 


 

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