Sie sind hier: Startseite Südbaden Aktuell News
Weitere Artikel
Insolvenz

Arcandor: Prämienzahlungen bei gleichzeitigem Lohnverzicht

Der insolvente Handels- und Touristikkonzern Arcandor will den rund 28.000 Karstadt-Mitarbeitern eine Leistungsprämie zahlen, wenn ihr Haus oder ihre Abteilung höhere Umsätze als vergleichbare Einheiten macht. Wie der Spiegel berichtet, fordert Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg von der Belegschaft allerdings gleichzeitig einen Gehaltsverzicht.

„Wir führen die Gespräche mit den Gremien der Arbeitnehmervertreter und nicht in der Öffentlichkeit“, kommentierte ein Sprecher von Görg die Meldung. Wenn die Gespräche abgeschlossen seien, werde es die Eckpunkte eines Insolvenzplanes geben. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins hält der Insolvenzverwalter weitere Einschnitte für vertretbar, um möglichst viele der 126 Karstadt-Warenhäuser zu retten.

Indes wurde bekannt, dass der Verkauf der Karstadt-Kette noch im September beginnen soll. Nach einem Bericht des Focus werde das mit der Investorensuche beauftragte Bankhaus Kaufinteressenten Daten über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zugänglich machen. Görg verhandele derzeit mit Arbeitnehmern, Lieferanten, Vermietern und Eigentümern um möglichst viele Häuser zu erhalten. Spätestens bei der Gläubigerversammlung am 10. November soll ein Sanierungskonzept vorgelegt werden.


(Redaktion)


 


 

arcandor
primondo
karstadt
quelle
insolvenz
insolvenzverfahren
jobs
arbeitsplätze
verkauf

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "arcandor" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: