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Insolvenz

Arcandor: Thomas Cook vor dem Verkauf

Noch in dieser Woche wollen die Gläubigerbanken des insolventen Handels- und Touristikkonzerns Arcandor ein großes Paket von Thomas-Cook-Aktien an Investoren verkaufen. Wie die Financial Times berichtet, sollen die 44 Prozent am Reisekonzern, die Arcandor an die Banken verpfändet hatte, am Donnerstag platziert werden.

Wie die Zeitung weiter berichtet, seien bereits Angebote für einen 29,9-Prozent-Anteil an Thomas Cook eingegangen. Als möglicher Käufer gilt derzeit Rewe. Das Management von Thomas Cook habe auch selbst erwogen, das Unternehmen zu übernehmen – dies sei jedoch an der Finanzierung der dafür notwendigen 2,5 Milliarden Pfund gescheitert. Derzeit liegt das 44-Prozent-Aktienpaket bei der Royal Bank of Scotland, der BayernLB und der Commerzbank.

Zuletzt war der außerbörsliche Verkauf des Ferienfliegers gescheitert. Weder Finanzinvestoren, noch Rewe hatten ein konkretes Angebot für das Aktienpaket abgegeben. Ein außerbörslicher Verkauf von Thomas Cook hätte sich für Arcandor insofern positiv auswirken können, als dass so höchstwahrscheinlich ein höherer Preis hätte erzielt werden können als auf dem Parkett (wir berichteten).


(Redaktion)


 


 

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