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Quelle-Insolvenz

Arcandor-Tochter Quelle darf vermutlich vorläufig aufatmen

Die Zukunft des insolventen Versandhändlers Quelle scheint bis zum Jahresende gesichert. Bis zur letzten Minute musste die Tochter des Essener Handelskonzerns Arcandor um die Vorfinanzierung der Forderungen an die Kunden durch die Banken bangen.

Die bisherige Vereinbarung lief am Mittwochabend aus (wir berichteten). „Die Banken haben sich in der Nacht grundsätzlich wirtschaftlich geeinigt“, teilte der Sprecher von Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg mit. Für ein endgültiges Aufatmen steht jedoch die Zustimmung von deren Gremien noch aus.

Das Volumen der Forderungsfinanzierung liege bei 438 Millionen Euro. Zuletzt sei es nicht mehr um die Konditionen gegangen, sondern um die Risikoverteilung zwischen den Banken, sagte der Sprecher. Vor allem die Quelle-Hausbank Valovis hatte nach Bankenkreisen eine Lösung erschwert.

(Redaktion)


 


 

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