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Arcandor vor Rettung in letzter Sekunde

In den nächsten acht Tagen entscheidet sich die Zukunft des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor. Konzernchef Karl-Gerhard Eick steht vor der schwierigen Aufgabe, kurzfristig Kredite in Höhe von 650 Millionen Euro verlängern zu müssen. Aber danach beginnt die Arbeit erst richtig, denn der Konzern muss in Zukunft wieder Geld verdienen. Unterdessen könnte der Verkauf von 90 Karstadt-Filialen die Rettung bringen und den Weg für Staatsbürgschaften frei machen.

Noch in den vergangenen Wochen hatten Eick und Arcandor einen Karstadt-Zusammenschluss mit der Metro-Tochter Galeria Kaufhof zur Deutschen Warenhaus AG vehement abgelehnt. Die Essener hatten das Eingreifen von Metro in die Diskussion um die Gewährung von Staatsbürgschaften als schlechten Stil empfunden und weitere Gespräche vertagt.

Nun hat aber Kaufhof Geschäftsführer Lovro Mandac die Übernahme-Pläne konkretisiert und will 60 Karstadt-Filialen übernehmen. Dennoch könnte in vielen deutschen Innenstädten zu massiven Veränderungen und Arbeitsplatzverlusten kommen. Bei Kaufhof stehen derzeit 10 Häuser auf der Kippe, an weiteren 30 Karstadt-Standorten sind die Kölner ebenfalls aktiv.

Arcandor könnte durch den Karstadt-Verkauf zu wichtigen Einnahmen kommen. Schon seit Jahren müht sich der Konzern mit verschiedenen Vorständen, ein zukunftsfähiges Konzept für die Warenhäuser zu finden, vergeblich. So steigen die Chancen für Quelle, dass die Arbeitsplätze in Fürth und Umgebung erhalten bleiben können.

(Redaktion)


 


 

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