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Arcandor wankt - Quelle am Abgrund?

Bei der derzeitigen Diskussion um Staatsbürgschaften für den angeschlagenen Handels- und Touristikkonzern Arcandor geraten die Interessen Frankens und der Primondo-Tochter Quelle zusehends in den Hintergrund. Auch der Universalversender müsste bei einer Nichtverlängerung der Kredite in Höhe von 650 Millionen Euro für den Mutterkonzern Arcandor am nächsten Freitag in die Insolvenz gehen.

Derzeit noch bestimmen Karstadt, Metro und Arcandor die Schlagzeilen. Doch Quelle-Betriebsräte schlagen bereits Alarm und warnen davor, "unter die Räder zu geraten". Wie groß die Gefahr für den Wohlstand in der Metropolregion bei einer Quelle-Insolvenz ist, verdeutlicht eine von CSU-Wirtschaftsreferent Roland Fleck im Nürnberger Stadtrat eingebrachte Resolution, wonach durch die Krise in der Region bis zu 10.000 Jobs in Gefahr sind.

Quelle beschäftigt allein Mittelfranken ein Viertel seiner weltweit 20.000 Beschäftigten, zudem sind viele Lieferanten direkt von Aufträgen abhängig. Die Deutsche Post versendet beispielsweise exklusiv die Quelle-Waren. Hier und anderswo könnten Tausende Jobs auf dem Spiel stehen. Nicht zuletzt deshalb appellieren die Politiker der Region verzweifelt an die Bundesregierung, die Insolvenz des Mutterkonzerns Arcandor durch die Gewährung einer Staatsbürgschaft abzuwenden.

(Redaktion)


 


 

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