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Mehr Transparenz gefordert

Landrätin rüffelt Atomaufsicht

Dorothea Störr-Ritter (CDU), Landrätin im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald, hat von der französischen Atomaufsicht mehr Transparenz mit Blick auf das Atomkraftwerk Fessenheim gefordert.

Der Reaktor am Rhein ist das zweitälteste AKW in Frankreich, immer wieder haben Umweltverbände und Politiker in Südbaden die Stilllegung gefordert.

Die französische Atomaufsicht ASN hat sich im Rahmen der derzeitigen 10-Jahres-Inspektion zu Gesprächen unter anderem mit dem Regierungspräsidium Freiburg und dem Landkreis in Fessenheim aufgehalten. Es war das erste Gespräch ihrer Spitzenvertreter mit Politikern und Umweltverbänden aus der Region. Nach Abschluss der Inspektion soll die ASN über den Weiterbetrieb des Reaktors entscheiden, die französischen Elektrizitätswerke EDF wollen Fessenheim noch auf Jahre am Netz lassen, was immer wieder zu Kritik auf deutscher Seite geführt hat.

Diskutiert habe man in Fessenheim über Punkte wie die Erdbebensicherheit, bei der die ASN bereits bei der letzten Inspektion vor 10 Jahren Mängel festgestellt hatte, und die auf deutscher Seite immer wieder als mangelhafte Informationspolitik in Fessenheim. Störr-Ritter forderte vor allem „eine transparentere Informationsarbeit, auch in deutscher Sprache.“ Die letzte Panne, die zur Abschaltung eines Reaktorblocks führte, liegt erst zwei Wochen zurück.

(Ralf Deckert)


 


 

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