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Atomlaufzeiten

Extragewinne müssen Verbrauchern zugute kommen

Zusatzgewinne aus Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke müssen in einen Fonds zur Gebäudesanierung fließen. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Vorfeld von Gesprächen zwischen Bundesregierung und Stromkonzernen am Donnerstag. "Das Geld muss zu 80 Prozent den Verbrauchern zugute kommen", so Vorstand Gerd Billen.

Je nach Strompreisentwicklung können die Stromkonzerne jährlich mit Extragewinnen zwischen vier und acht Milliarden Euro rechnen. Würden 80 Prozent davon in einen Fonds fließen (3,2 bis 6,5 Milliarden Euro), ließe sich nach Auffassung des vzbv in den nächsten 25 Jahren eine durchgehende energetische Sanierung des Gebäudebestandes erreichen. "Die Gespräche müssen klären, wofür die Zusatzerlöse verwendet werden. Wir erwarten hier verbindliche Aussagen", so Billen.

Außerdem dürften Laufzeitverlängerungen die bereits bestehende Marktkonzentration nicht weiter zementieren. Im Zweifelsfall müssten die großen Stromkonzerne Kraftwerkskapazitäten an Dritte abgeben. Zudem dürften längere Laufzeiten von Atomkraftwerken nicht den Ausbau erneuerbarer Energien behindern. Dieser müsse vielmehr weiterhin Vorrang haben. Den Neubau von Kohlekraftwerken lehnt der vzbv ab.

(VZBV)


 


 

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