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Aus Premiere wird «Sky» - schwere Abonnentenverluste

Der Bezahlfernsehsender Premiere hat im ersten Quartal dieses Jahres weiter Abonnenten verloren. Die Zahl der Kunden sank um 28 000 auf 2,37 Millionen, wie das Unternehmen am Donnerstag (14. Mai 2009) in Unterföhring bei München mitteilte. Wegen gestiegener Kosten und Sondereffekte stieg der Konzernverlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 52 Millionen auf nun 80 Millionen Euro.

Premiere-Vorstandschef Mark Williams sagte: «Die Ergebnisse des ersten Quartals liegen im Rahmen unserer Erwartungen. Wir erwarten im zweiten Halbjahr eine Steigerung der Abonnentenzahlen nach umfangreichen Maßnahmen im Vertrieb, im Marketing und im Kundenservice.»

Die Schulden sanken im ersten Quartal um knapp 5 Millionen auf 313 Millionen Euro. Nach einer Kapitalerhöhung im April stehen Premiere aber nach eigenen Angaben neue Kreditlinien in Höhe von 525 Millionen Euro zur Verfügung.

Ab Juli wird Premiere seinen bisherigen Markennamen ablegen und unter der in Großbritannien bereits etablierten Bezeichnung Sky auftreten. Sky gehört zu großen Teilen der News Corporation des Medienunternehmers Rupert Murdoch, die auch an Premiere mit 30,5 Prozent beteiligt ist. Der Namenswechsel ab Juli hat nach Angaben des Unternehmens keinen Einfluss auf existierende Kundenverträge. Details zur neuen Preis- und Angebotsstruktur sollen Anfang Juni bekanntgegeben werden.

(Redaktion)


 


 

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