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Ausbildungsmarkt

Noch 320 freie Lehrstellen in der Region

Die Lage am Ausbildungsmarkt der Region ist so gut wie lange nicht: Bis Ende Juni verzeichnete die IHK 1.339 neue Ausbildungsverhältnisse, genau 99 (8 Prozent) mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

Die stärkste Nachfrage verzeichnet einmal mehr der kaufmännische Bereich mit insgesamt 642 neuen Eintragungen, gefolgt vom Metallbereich (468), dem Handel (178) und der Hotellerie und Gastronomie (51).

„Auf längere Sicht brechen für Lehrstellensuchende fast paradiesische Zeiten an“, prophezeit Dieter Teufel, Präsident der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, „denn demografiebedingt geht die Zahl der Bewerber weiter zurück, was bei einer ungebrochen hohen Ausbildungsbereitschaft der Betriebe einen Angebotsüberschuss zur Folge hat.“

Ganz konkret gibt es in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg noch 320 freie Lehrstellen, 65 im Landkreis Rottweil, 164 im Schwarzwald-Baar-Kreis, 91 im Landkreis Tuttlingen. Die meisten freien Stellen gibt es dabei im Bereich Gastronomie. Aber auch im Handel sowie im Speditions- und Metallbereich haben Bewerber sehr gute Chancen.

Wer noch auf der Suche nach einer Lehrstelle ist, dem rät Teufel einen Blick in die IHK-Lehrstellenbörse. Darüber hinaus steht die IHK unter Telefon: 07721-922 132 (Alexander Fritz) oder -191 (Klaus Peter Ringgenburger) für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Für die Zukunft gibt der IHK-Präsident an Lehrstellensuchende die Empfehlung aus, sich so früh wie möglich zu bewerben: „Die interessantesten Lehrstellen werden nach wie vor als erstes besetzt sein. Das war schon früher so und wird sich nicht ändern.“

Den Betrieben rät er, schon zu Schulzeiten mit potenziellen Bewerbern in Kontakt zu treten und sich bekannt zu machen, etwa durch Schulpatenschaften. „Etliche Unternehmen werben ihren Fachkräftenachwuchs schon heute direkt von der Schulbank an. Gerade kleine Unternehmen - mit vielleicht weniger klingenden Namen - sind gefordert, hier nachzuziehen.“

Für ihre ungebrochen hohe Ausbildungsbereitschaft dankt der IHK-Präsident den Betrieben: „Das ist erfreulich wie wichtig, denn die Ausbildung ist und bleibt ein ganz wesentlicher Wettbewerbsfaktor, sowohl für die Arbeitnehmer wie für die Betriebe. Letztere können die Qualifikation ihrer Fachkräfte damit entscheidend mitgestalten.“

(ihk)


 


 

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