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Haltestellen im Südwesten

Ausstellung in Zug stellt Themen wie Kosmologie, Physik und Nanotechnik vor

Die Max-Planck-Gesellschaft organisiert erstmals in Deutschland eine Wissenschaftsausstellung in einem Zug. Seit März 2009 wird eine neuartige, mobile Ausstellung die Öffentlichkeit auf eine Entdeckungsreise in die Wissenschaft und deren Bedeutung für die Zukunft unseres Landes einladen. In zwölf umgebauten Eisenbahnwagen können die Besucher in verschiedene Themenwelten eintauchen, von der Kosmologie und Teilchenphysik, der Nanotechnologie und Hirnforschung bis zur angewandten und industriellen Forschung in Produktion, Landwirtschaft, Energie, Umwelt oder Mobilität. Er hält auch im Südwesten: Worms, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Karlsruhe, Stuttgart, Kehl, Basel, Freiburg, Tübiingern, Konstanz und Heidelberg.

Organisiert von einem Projektteam der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) bietet der Zug ein umfassendes Bild der deutschen Forschungslandschaft, von Max-Planck und anderen Forschungsinstituten über die Universitäten bis hin zur Forschung in der Industrie. Als Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2009 wird der Ausstellungszug "Expedition Zukunft" von Frühjahr bis Oktober in 60 Städten in ganz Deutschland Station machen und den Besuchern vorstellen, wie Wissenschaft und Forschung unser Leben in den kommenden 10 bis 15 Jahren verändern werden. Die Ausstellung rückt aktuelle Spitzenforschung in den Vordergrund und zeigt das Potential der deutschen Forschungslandschaft, gerade in fächerübergreifenden Bereichen.

Wissenschaft und Technik sind von wachsender Bedeutung für das Leben eines jeden Einzelnen, dennoch sind viele aktuelle Entwicklungen der internationalen Forschung nicht oder nur in Ansätzen bekannt. Auch wenn ein besseres Verständnis wissenschaftlicher Themen nicht automatisch zu mehr Akzeptanz für Forschung und Technologie führt, stößt die Wissenschaft doch überwiegend auf positives Interesse. Die "Expedition Zukunft" will die Besucher mit ihrem heutigen Wissensstand und bei ihren eigenen Problemen abholen und sie dazu einladen darüber mitzureden, wie wir in Zukunft mit bekannten oder neuen, aber kontroversen Technologien umgehen oder auf welche Weise wir auf die globale Erwärmung und Energieverknappung reagieren wollen.

Daneben kommen aber auch klassischen Fragen nicht zu kurz, die sich die Menschheit seit Anbeginn stellt: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Um etwa diese Frage zu beantworten, startet die Expedition mit dem Stammbaum des Menschen und geht danach bis an den Anfang des Universums und ins Innerste der Materie, den Forschungsgebieten von verschiedenen Max-Planck-Instituten. In kleinste Bereiche geht es auch bei den Nano- und Biowissenschaften, die durch die radikalen Fortschritte im Verständnis physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse auf der atomaren und molekularen Ebene immer mehr zusammenwachsen.

Künstliche Materialien werden kontinuierlich verbessert, lassen vollkommen neuartige Eigenschaften zu und erfüllen maßgeschneiderte Funktionen. Diese häufig von biologischen Prinzipien inspirierten Materialien werden in den nächsten 10 bis 20 Jahren viele Produkte und Verfahren revolutionieren, sei es im täglichen Umgang mit ihnen oder durch ihre Integration zu immer leistungsfähigeren Systemen. 

Die Ausstellung spannt so den Bogen von grundlegenden Entwicklungen in vielen Max-Planck-Instituten und anderen Forschungseinrichtungen bis hin zu möglichen Antworten, die diese für die drängenden Fragen unserer Zeit liefern können. Wissenschaft und Forschung sind mit einem für 2010 anvisierten "Umsatz" von nahezu drei Prozent der nationalen Wertschöpfung ein eigener Wirtschaftszweig. Die Expedition Zukunft soll deshalb auch zeigen, dass es sich lohnt, Wissenschaftler zu werden, beziehungsweise Natur-, Ingenieur und Biowissenschaften in seine Laufbahn zu integrieren. Sie sind wichtige Voraussetzung für gutdotierte Arbeitsplätze in vielen Wirtschaftsunternehmen.


Termine:
29.04. bis 02.05. 2009  Darmstadt
03.05. bis 05.05. 2009  Jena
07.05. bis 09.05. 2009  Oldenburg
10.05. bis 12.05. 2009  Hannover
14.05. bis 16.05. 2009  Aachen  
17.05. bis 19.05. 2009  Dortmund  
21.05. bis 23.05. 2009  Münster (Westf.)  
24.05. bis 26.05. 2009  Neuss  
28.05. bis 30.05. 2009  Köln  
31.05. bis 02.06. 2009  Bonn  
04.06. bis 06.06. 2009  Jülich  
07.06. bis 09.06. 2009  Leverkusen  
11.06. bis 13.06. 2009  Göttingen  
14.06. bis 15.06. 2009  Worms  
16.06. bis 18.06. 2009  Mainz  
20.06. bis 22.06. 2009  Saarbrücken  
23.06. bis 25.06. 2009  München  
26.06. bis 28.06. 2009  Ludwigshafen  
29.06. bis 30.06. 2009  Kaiserslautern  
02.07. bis 04.07. 2009  Karlsruhe  
05.07. bis 07.07. 2009  Stuttgart  
09.07. bis 11.07. 2009  Basel  
12.07. bis 14.07. 2009  Nürnberg  
16.07. bis 18.07. 2009  Ingolstadt  
19.07. bis 21.07. 2009  Freiburg i. Br.  
22.07. bis 23.07. 2009  Tübingen  
24.07. bis 26.07. 2009  Ulm  
30.07. bis 01.08. 2009  Konstanz  
09.08. bis 11.08. 2009  Erfurt  
13.08. bis 15.08. 2009  Leipzig  
16.08. bis 18.08. 2009  Görlitz  
20.08. bis 22.08. 2009  Oberhausen  
23.08. bis 25.08. 2009  Kiel  
27.08. bis 29.08. 2009  Braunschweig  
30.08. bis 01.09. 2009  Hamburg  
03.09. bis 05.09. 2009  Bremen  
06.09. bis 08.09. 2009  Magdeburg  
10.09. bis 12.09. 2009  Essen  
13.09. bis 15.09. 2009  Wuppertal  
17.09. bis 19.09. 2009  Dresden  
20.09. bis 22.09. 2009  Bamberg  
24.09. bis 26.09. 2009  Bayreuth  
27.09. bis 29.09. 2009  Aschaffenburg  
01.10. bis 03.10. 2009  Halle (Saale)  
04.10. bis 06.10. 2009  Heidelberg  
09.10. bis 11.10. 2009  Potsdam  
12.10. bis 14.10. 2009  Cottbus  
15.10. bis 17.10. 2009  Greifswald  
18.10. bis 18.10. 2009  Stralsund  
19.10. bis 20.10. 2009  Neubrandenburg  
22.10. bis 24.10. 2009  Wolfsburg  
25.10. bis 27.10. 2009  Bremerhaven  
28.10. bis 29.10. 2009  Schwerin  
30.10. bis 31.10. 2009  Rostock  
02.11. bis 04.11. 2009  Kassel  
05.11. bis 07.11. 2009  Limburg/Lahn  
08.11. bis 10.11. 2009  Wiesbaden  
12.11. bis 14.11. 2009  Trier  
15.11. bis 17.11. 2009  Marburg  

18.11. bis 20.11. 2009  Kehl  

22.11. bis 24.11. 2009  Berlin

(Redaktion)


 


 

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