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Ausweitung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM)

Im Rahmen des Konjunkturpaketes II, das vom Bundeskabinett am 26. Januar 2009 gebilligt wurde, wird das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) in den Jahren 2009 und 2010 um jeweils 450 Mio. Euro aufgestockt – das bedeutet mehr als eine Verdoppelung des bisherigen Budgets.

Mit den zusätzlichen Geldern wird das Spektrum der Antragsberechtigten erweitert. Voraussichtlich bereits ab Februar 2009 können auch einzelbetriebliche FuE-Vorhaben von Unternehmen in den alten Bundesländern finanziert werden (bisher waren nur ostdeutsche Unternehmen für dieses Modul antragsberechtigt).

Dies ermöglicht eine Förderung von zusätzlich rd. 7.000 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Wirtschaft. Auch ist die Ausweitung des Programms auf Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten (einzelbetriebliche Vorhaben und Kooperationsvorhaben in Ost- und Westdeutschland) vorgesehen (bislang Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten).

Hierfür benötigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Genehmigung der Europäischen Kommission. Das Ministerium geht davon aus, diese zügig zu erhalten, so dass wahrscheinlich ab Frühjahr 2009 auch Anträge größerer Unternehmen finanziert werden können. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), einschließlich des Handwerks und der unternehmerisch tätigen freien Berufe, unterstützt werden.

Das ZIM ist in drei Fördermodule untergliedert:

Kooperationsprojekte: Gefördert werden Kooperationsprojekte zwischen KMU   und von KMU mit Forschungseinrichtungen, einschließlich Projekten bisher nicht innovierender KMU und FuE-Aufträge zur Vorbereitung auf künftige Kooperationen und Netzwerke.

Netzwerkprojekte: Gefördert werden externe Management- und Organisations-leistungen für die Entwicklung marktorientierter Netzwerke innovativer KMU.

Einzelprojekte (seit 1.1.2009): Gefördert werden einzelbetriebliche FuE-Projekte von KMU aller Rechtsformen .
Das BMWi versucht, die Gelder auch auf die Jahre 2011 und 2012 zu verteilen, damit auch mehrjährige FuE-Projekte finanziert werden können. Grundsätzlich empfiehlt sich aber eine zügige Beantragung von nicht zu langfristig angelegten Projekten, da die Mittel möglichst schnell abgerufen werden sollen.

http://www.zim-bmwi.de/

(DIHK)


 


 

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