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Medienmittwoch am 11. Februar

Autodidakten, Werbefilmer, Blattmacher - wer bringt Qualität ins WebTV?

Das Ende des TV-Spots? Mit der flächendeckenden Breitbandpenetration hat auch das Bewegtbild via Internet Einzug in die deutschen Haushalte gehalten. Jeder dritte deutsche Haushalt verfügt inzwischen über einen Internetzugang mit mindestens 2 MB Bandbreite. Jeder vierte, deutsche TV-Haushalt hat schon einmal User Generated Content auf einer der neuen, populären Videoplattformen YouTube, Sevenload, MyVideo gesehen.

11. Februar 2009 | 19:00 Uhr
Ort: Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, Frankfurt Main

2008 haben bereits drei Viertel der Internetnutzer Videos im Internet gesehen. Allein in den USA wurden im Dezember 2008 10 Milliarden Videos angeschaut. Die Mediennutzung verschiebt sich immer mehr Richtung online. Öffentlich-rechtliche wie private Sender versuchen auf den Zug aufzuspringen, bauen mit Rundfunkgebühren Mediatheken auf und aus oder versuchen über Kooperationen mit erfolgreichen Internetanbietern vom Wachstum zu profitieren.

Die zunehmende Konkurrenz für TV-Sender ist auch ein Thema für die Landesmedienanstalten, die über die Vergabe von Sendelizenzen entscheiden. Zeitungsverlage entdecken das Thema für sich, ohne jedoch ein erfolgreiches Konzept für die Refinanzierung zu haben. Etablierte Rundfunk- und Telekommunikationsunternehmen beobachten mit zunehmender Sorge wie WebTV unkontrolliert den Entertainmentsektor und damit ihr Hoheitsgebiet erobert.

Angesichts der hohen Akzeptanz bei den Usern halten auch Unternehmen wie die Daimler AG Bewegtbild im Internet unter Vermarktungsaspekten für genauso spannend wie Google. Das alles hat dazu geführt, dass WebTV-Angebote und Produktionsfirmen mit dem unterschiedlichsten Hintergrund, vom ehemaligen Werbefilmproduzenten über PR-Agenturen bis hin zu Internetdienstleistern, wie die Pilze aus dem Boden schießen. Ein spannender Wettkampf um die Produktion und Refinanzierung von WebTV-Angeboten ist entbrannt, der seinen Höhepunkt erst noch erreichen wird.

Wer sind die Macher des Internetfernsehens der Zukunft? Was ist für Verlags- und Medienhäuser im Wettbewerb um die Gunst der Nutzer zu holen? Wie lassen sich WebTV-Angebote refinanzieren? Welche Chancen sehen Marken mit eigenen WebTV-Angeboten ihr Klientel "abzuholen"? Kreieren sich die Werbetreibenden und Marken ihre eigenen Medienangebote im Bewegtbildbereich anstatt sich der "starren" Programmangebote der TV-Sender zu bedienen?

Gäste:

1. Achim Apell
Geschäftsführender Gesellschafter, Kinowelt Television GmbH
2. Ibrahim Evsan
Gründer und CTO, sevenload GmbH
3. Michael Wurzer
Geschäftsführer, verytv GmbH

Quelle: Medienmittwoch

(Redaktion)


 


 

Medienmittwoch
Frankfurt am Main
Frankfurt

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