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Interview

BADEN MESSE 2009 im Gespräch...

BLHV-Präsident Werner Räpple und FWTM-Geschäftsführer Klaus W. Seilnacht sind seit Jahren eingespielte Partner, wenn es darum geht, die BADEN MESSE und die Landschaftsschau BaLa in Freiburg zu einem informativen und interessanten Messeerlebnis zu machen. Im Gespräch erläutern sie ihre Ideen und Pläne für die BADEN MESSE im September 2009.

Die BADEN MESSE 2009 steht turnusgemäß einmal mehr ganz im Zeichen der Landwirtschaft: In Kooperation mit dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) stehen in Halle 4 der Messe Freiburg vom 12. bis zum 20. September die Leistungsfähigkeit der regionalen Landwirtschaft und die Qualität ihrer Produkte im Mittelpunkt des Interesses.

Herr Klaus W.Seilnacht, alle drei Jahre findet die BADEN MESSE zusammen mit der Landwirtschaftsschau BaLa in Freiburg statt. Was macht die Messe für Sie zum besonderen Event?

Die BaLa hat immer eine besondere Faszination für das Messepublikum. Sie bringt Themen und Informationen aus der Region und für die Region ins Messegeschehen ein. Die Besucher lieben es, sich von der Qualität landwirtschaftlicher Produkte überzeugen und verwöhnen zu lassen. Das Tierzelt ist ein Anziehungspunkt für Familien und wir sind froh, mit dem BLHV über viele Jahre einen verlässlichen und ideenreichen Partner an der Seite zu haben, der die BaLa immer wieder neu und innovativ gestaltet. Davon profitieren beide Seiten, Messe und Verband!

Herr Werner Räpple, welchen Stellenwert sehen Sie in der BaLa für den BLHV und seine Mitglieder? Was werden die besonderen Highlights in diesem Jahr?

Die BaLa hat eine lange Tradition. Der BLHV richtet nunmehr in verlässlicher Zusammenarbeit mit der Messeleitung sowie in Kooperation mit landwirtschaftlichen Fachverbänden und Einrichtungen die 18. Fachausstellung in Freiburg aus. Die BaLa ist Schaufenster badischer Vielfalt und Qualität. Nirgendwo sonst in der Republik ist das kulinarische Angebot in einer gepflegten reizvollen Kulturlandschaft so reichhaltig ausgeprägt. Badische Gastlichkeit und Lebensart braucht verlässliche Verankerung. Wir bringen mit unseren liebevoll vorbereiteten Lehrschauen bäuerliche Land- und Forstwirtschaft zum Verbraucher und Messebesucher. Er soll sich ein eigenes Bild verschaffen von der Vielfalt und Qualität der Produkte und Leistungen unserer bäuerlichen Familien. Wir zeigen in diesem Jahr in Schaubeeten, was auf unseren Feldern wächst. Noch mehr Tiere werden im Tierzelt und im Vorführring zu bestaunen sein. Mit täglich wechselnden Aktionen laden wir zu Verkostungen ein.

Herr Seilnacht, gibt es ein BaLa-Thema, auf das sie sich in diesem Jahr besonders freuen?

Die vom BLHV und seinen Partnern gezeigten Themenbereiche in der Messehalle 4 sind so vielfältig und interessant, dass es mir schwer fällt ein Thema besonders hervorzuheben. Aber sicher gehört das über 2000 m² große Tierzelt im Freigelände mit der gezeigten Vielfalt an heimischen Tieren, wie Rindern, Schweinen, Ziegen, Pferden oder auch Gänsen und Hühnern zu den absoluten Highlights auf das ich mich besonders freue. Übrigens, am Tierzelt und an den extra dafür angefertigten Stalleinrichtungen wird bereits seit Mitte August gearbeitet. Auch daran sieht man den immensen Aufwand, der für die Ausstellung betrieben wird.

Herr Räpple, vor dem Hintergrund von Milchpreisdebatten und Wirtschaftskrisen haben manche Landwirte in der Region mit dem Überleben zu kämpfen oder geben gar ganz die Landwirtschaft auf. Welche Folgen hat das für die Region? Was erhoffen Sie sich in diesem Zusammenhang von einem Event wie der BaLa?

Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen - weltweit. Regionen mit standörtlichen und strukturellen Nachteilen können nur bedingt von den Vorzügen der globalisierten Märkte profitieren. Der Ausgleich für das, was die Bevölkerung von unseren Landwirten an ökologischen und Kulturlandschaftsleistungen abverlangt, ist völlig unzureichend. Wir brauchen Rückhalt in der Bevölkerung für eine Agrarpolitik, die eine standortgerechte mittelständische Landwirtschaft dauerhaft ermöglicht. Und wir wollen mit der BaLa dafür werben, dass durch bewusstes Einkaufsverhalten unsere hohe Lebensqualität und die Wirtschaftskraft in der Region erhalten und verbessert wird.

Herr Seilnacht, Herr Räpple, herzlichen Dank für das Gespräch!

Kurzinfo: Rund 550 Aussteller werden zur BADEN MESSE 2009 erwartet. Die Produktpalette reicht von Neuheiten im Haushaltsbereich über den Themenkomplex „Bauen, Wohnen, Renovieren“, Gesundheits-, Sport- und Modetrends in den 10 Messehallen bis hin zu einem breiten Angebot an Landmaschinen im großen Freigelände der Messe Freiburg. Neue Themen wie „Frauen von heute“ sowie Klassiker wie die „PARACELSUS Messe“ und die Sonderschau „Gesund & Vital“ versprechen zusammen mit Messe-Specials wie der „Straße der Museen“, einer Sommerschlittschuhbahn, dem SWR4-Erlebnistag, dem neuen „Marktplatz Emmendingen“ oder einem Tischfußballturnier jede Menge Spaß und Information für große und kleine Messegäste!

BADEN MESSE 2009, 12. – 20. September 2009, Messe Freiburg, tägl. Von 10.00 bis 18.00 h, langer Messefreitag bis 20.00 h.

www.baden-messe.de

(FWTM)


 


 

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