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EHEC-Erkrankung

Gefährlicher EHEC-Erreger weitet sich in Baden-Württemberg nicht weiter aus

In Baden-Württemberg hat sich der Darmkeim EHEC am Wochenende nicht weiter ausgebreitet. Trotzdem bleiben die Behörden äußerst vorsichtig. Bundesweit ist der Höhepunkt der EHEC-Welle offenbar noch nicht erreicht.

Im Gegensatz zu Norddeutschland hat die EHEC-Welle im Südwesten noch keine größeren Ausmaße erreicht. Baden-Württemberg sei bisher vergleichsweise glimpflich davongekommen, so Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) . Für eine Entwarnung sei es aber noch zu früh.

Einer 58-jährigen EHEC-Patientin, die in der Karlsruher Klinik versorgt wurde, ging es am Wochenende schon etwas besser. Sie leidete unter starken Symptomen des gefährlichen EHEC-Erregers.

Das Verbraucherschutzministerium sei über ein EU-Schnellwarnsystem informiert worden, dass spanische Gurken nach Baden-Württemberg geliefert worden seien, sagte ein Sprecher. In vier Gemüse-Großlagern im Südwesten haben Lebensmittelkontrolleure Gurken aus Spanien sichergestellt. Die spanischen Gurken gelten als eine Quelle für den Darmkeim. 

Bundesweit ist der Höhepunkt der EHEC-Welle offenbar noch nicht erreicht. Die Zahl der Krankheits- und Verdachtsfälle stieg am Wochenende vor allem in Norddeutschland weiter an. Wo die Ursache liegt, war weiter unklar.

Behörden warnen vor dem Verzehr roher Gurken, Blattsalate und ungekochter Tomaten.

Die Großküchen etwa in den Krankenhäusern Tübingen und Karlsruhe haben diese Gemüsesorten deshalb ebenso wie das Studentenwerk Tübingen-Hohenheim vom Speiseplan gestrichen. Auch mehrere Kantinen wie etwa beim Autobauer Daimler verzichten auf rohe Tomaten, Gurken und Salat.

(Redaktion)


 


 

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