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Zensus 2011

1,45 Euro sorgen für Frustration beim Zensus in Baden-Württemberg

Zensus 2011 - Immer mehr Frustration kommt bei denjenigen auf, die den Fragebogen zur Volkszählung ausfüllen müssen. Die haben nämlich auch noch die 1,45 Euro Porto für die Rücksendung des Fragebogens zu bezahlen.

Unverständnis herrscht in Baden-Württemberg. Die Hotline des Statistischen Bundesamt steht dieser Tage nicht mehr still. Warum die Auserwählten der Volksbefragung nun auch noch die 1,45 Euro Porto übernehmen sollen, das versteht keiner. Auch gefaltet werden, um Porto zu sparen, dürfe der Fragebogen nicht. Denn dann sei er ungültig, so ein Sprecher des Statistischen Landesamtes.

Die Befragten müssen also nicht nur ihre Zeit opfern und detailliert über sich selbst Auskunft geben, sie werden auch noch zur Kasse gebeten. Unfrankierte Rücksendungen werden zwar trotzdem zugestellt, in dem Falle müsse allerdings das Statistische Landesamt die Kosten übernehmen und dadurch werde der Zensus, der mit Steuergeldern bezahlt wird, teurer werden.

Der Sprecher erklärte der Badischen Zeitung, dass der Paragraf 15 des Bundesstatistikgesetzes vorschreibt, dass die Befragten die Kosten selber tragen müssen. Ändern könne das nur der Gesetzgeber, so der Sprecher weiter.

Porto sparen

Wer einen Internetanschluss hat, der kann sich das Porto sparen und den Fragebogen zum Zensus 2011 online ausfüllen. Die Fragebögen zur Person könnten zudem kostenlos mit dem Interviewer ausgefüllt werden.

Die kostenlose Service-Hotline für Anfragen zum Zensus in Baden-Württemberg ist unter 0800 5887854 zu erreichen.

(Redaktion)


 


 

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