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Zustimmung von beiden Seiten

Bahnprotestler und Bahnchef stehen hinter Regierungspräsidium

Die vereinigten Bürgerinitiativen für mehr Lärmschutz beim Ausbau der Rheintalbahn (IG BOHR) haben die Ablehnung der Bahnpläne für den Streckenabschnitt Offenburg – Hohberg durch das Regierungspräsidium Freiburg vom Dienstag begrüßt.

IG-BOHR Sprecher Roland Diehl sagte, die Entscheidung des Freiburger Behörde müsse nun auch Auswirkungen auf die anderen Streckenabschnitte haben. Das Protestbündnis aus Bürgern, Kommunen und Behörden in der Region habe Erfolg gehabt, nun laufe alles auf die alternative Bahntrasse BADEN 21 hinaus.

Man setze die Hoffnungen auf die nächste Sitzung des Projektbeirats zum Bahnausbau am 8. Februar. Die Bahn wäre daher gut beraten, nicht mehr mit der bisherigen Art und Weise der Planung weiterzumachen, so Diehl. Am Dienstag hatte Regierungspräsident Julian Würtenberger ein 628 Seiten starkes Gutachten vorgelegt, das der Bahn zahlreiche Planungsfehler im Bereich des Ausbauabschnitts Offenburg vorwirft. Die Pläne seien nicht genehmigungsfähig, so Würtenberger, der die Planungsunterlagen an die Bahn nach Berlin geschickt hat, um Verbesserungen beziehungsweise eine Neuplanung einzuleiten. Nachdem die Bahn zunächst mit Unverständnis reagierte, kam am Mittwoch überraschende Zustimmung für Würtenbergers Entscheid von Bahnchef Rüdiger Grube. Er sagte in Stuttgart, dass die Entscheidung des Regierungspräsidenten „in der Sache richtig“ sei und dass es Versäumnisse in der Kommunikation mit der Region gegeben habe: „Da haben wir kein gutes Beispiel abgegeben, da hätten wir uns besser abstimmen müssen", so Grube.

(Ralf Deckert)


 


 

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