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IG Metall

Die Lage bei BBS leicht entschärft

Die Sachlage bei der BBS in Schiltach und Herbolzheim hat sich leicht entspannt. Die Geschäftsleitung teilte den betrieblichen Vertretern und der IG Metall mit, dass die angekündigten Maßnahmen von der Betriebsversammlung am 12. Mai 2010 nun nur teilweise umgesetzt werden sollen.

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Diese Wandlung ist ausschließlich durch den Druck der Kolleginnen und Kollegen im Betrieb entstanden, so Uwe Wallbrecher von der IG Metall in Freudenstadt. Ob und in wie fern der Inhaber Guido Dumary nun auf die Kolleginnen und Kollegen zukommt um die weiteren anstehenden Maßnahmen gemeinsam mit dem Betriebsrat und der IG Metall zu lösen, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fest. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass es einen weiteren gemeinsamen Weg gibt und die Geschäftsleitung an den Verhandlungstisch zurückkehrt.

Auf der Betriebsversammlung am 12.05.2010 wurde angekündigt, 150 Kolleginnen und Kollegen zu entlassen. Die Geschäftsleitung hat mitgeteilt, dass diese beabsichtigten Kündigungen sich wohl auf ca. 65 aktuell reduzieren werden. Ferner wurde die angekündigte Kürzung des Leistungsentgeltes für alle Beschäftigten zurückgenommen.

Ein wesentlicher Punkt in der Frage des Fortbestandes und des Erholens des Betriebes besteht darin, ob die Kurzarbeiterregelung, die verlängert worden ist, in Zukunft angewendet werden kann oder nicht, auch hier besteht Bereitschaft der Geschäftsleitung die weitere Kurzarbeit in Anspruch nehmen zu wollen. Dieses wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt geprüft, es ist allerdings davon auszugehen, dass diese Forderung der IG Metall, des Betriebsrats und der Kolleginnen und Kollegen akzeptiert wird, so Roland Kaiser, stellvertr. Betriebsratsvorsitzender.

Deshalb hat die IG Metall beschlossen die angekündigte Protestversammlung am Donnerstag, den 10. Juni 2010 in Offenburg nicht wie geplant durchzuführen, sondern lediglich eine Delegation von ca. 50 Kolleginnen und Kollegen nach Offenburg zur IG Metall Jugendaktion zu entsenden. Auch der laufende Antrag beim Vorstand der IG Metall auf Urabstimmung zur Durchsetzung eines Sozialtarifvertrages wurde vorerst aufs Eis gelegt, da die IG Metall davon ausgeht, dass es zunächst erst mal eine juristische Auseinandersetzung geben wird, die dann zur Folge hat, dass man eine gemeinsame Lösung am Verhandlungstisch finden kann.
Sollte dies dann nicht gelingen, so werden die Maßnahmen wie geplant durchgeführt werden.

(IG Metall Freudenstadt)


 


 

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