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Aktuelle Studie

Das bedingungslose Grundeinkommen

Die Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung mbH hat aktuell eine Studie zum Bedingugslosen Grundeinkommen herausgegeben, die zeigt, wie viele Bürger die Idee eines Grundeinkommens kennen und wie sie dazu stehen.

Laut der Studie, sieht die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens vor, dass jedem Bürger von Geburt an bedingungslos ein Grundeinkommen ausbezahlt wird. Das Bedingungslose Grundeinkommen soll dabei in seiner Höhe derart bemessen sein, dass es nicht nur die bloße Existenz sichert. Es soll darüber hinaus auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Zentral dabei ist, dass es ohne Prüfung der Bedürftigkeit und damit unabhängig von Alter, Einkommen, Familienstand oder Beschäftigungsstatus ausbezahlt wird und von ihm auch keinerlei Zwang zur Arbeit ausgeht.

An der Studie haben zum ersten Mal haben mehr als 2.000 Bundesbürger Fragen zum Grundeinkommen beantwortet.

Ergebnisse im Überblick

Die Idee eines Grundeinkommens, Bürgergeldes oder einer Mindestsicherung ist 50 Prozent der Deutschen bekannt. 75 Prozent davon kennen das Bedingungslose Grundeinkommen.

Der Bekanntheitsgrad steigt mit dem Bildungsgrad und die die Deutschen stehen dem Bedingungslosen Grundeinkommen leicht positiv gegenüber.

Wichtigster Grund für die Zustimmung zum Bedingungslosen Grundeinkommen ist die „finanzielle Unabhängigkeit“, gefolgt vom Aspekt der „Bedingungslosigkeit“ und der „Gerechtigkeit“.

Die Zustimmung zum Bedingungslosen Grundeinkommen ist für jede Berufsgruppe und jeden beruflichen Status, über alle Bildungsniveaus und Einkommensklassen sowie in jedem Bundesland positiv oder zumindest statistisch neutral.

72 Prozent aller Erwerbstätigen geben an, ihr Arbeitsangebot nach BGE-Einführung nicht senken zu wollen. Die Reduktion des Arbeitsangebots seitens der Erwerbstätigen wird durch den Eintritt von derzeit Nicht-Erwerbstätigen in die Erwerbstätigkeit vollständig kompensiert.

Die Akzeptanz, Steuern zu zahlen, ist bei besser Verdienenden sowie höher Gebildeten stärker ausgeprägt.

Das Empfinden, dass der deutsche Sozialstaat zu bürokratisch ist, ist sehr stark ausgeprägt, wobei es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern gibt.

Mehr als 50 Prozent der Deutschen glauben, dass mindestens 40 Prozent der Steuereinnahmen nicht sinnvoll verwendet werden.

Für 40 Prozent ist die derzeitige Steuerbelastung mehr oder weniger akzeptabel.

(Redaktion)


 


 

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