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Ökologische Geldanlage

Bei Freiburger Klima-Sparbrief gibt es drei Prozent Zinsen

Im Dezember hatte die Freiburger Gemeinderatsfraktion der Gründen bei der Freiburger Sparkasse und dem regionalen Energiedienstleister Badenova angeregt, „Klimasparbriefe“ mit einer mittelfristigen Laufzeit, fester Verzinsung und mit 100prozentiger Rückzahlungsgarantie anzubieten, mit denen Investitionen in regionale regenerative Energieerzeugungsanlagen durch Badenova finanziert werden sollten. Das wurde nun umgesetzt.

Eine solche nachhaltige Kapitalanlage , die einerseits finanziell absolut sicher ist und dennoch eine gute Rendite bietet, andererseits in ökologische Projekte in der Region fließt und auch für Kleinanleger interessant ist, wäre nach Einschätzung der Grünen in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise für weite Kreise ein attraktives Angebot. Im Februar wurde nach ersten positiven Rückmeldungen aus den beiden Unternehmen der Freiburger OB Dieter Salomon als Aufsichtsratsvorsitzender der Badenova und Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse um Veranlassung der notwendigen Beschlüsse in den zuständigen Vorstandsgremien gebeten.

Zügig haben Sparkasse und Badenova nun ein solches neues Produkt entwickelt und auf den Markt gebracht: Der Klima-Sparkassenbrief mit vierjähriger Laufzeit, einem garantierten Festzins von drei Prozent, mit 100prozentiger Einlagerückzahlung bei einer Mindestanlage von 500 Euro. Investiert werden die Anlagegelder vom Kooperationspartner Badenova zur Erzeugung regenerativer Energie durch regionale Wind-, Wasserkraft-, Biogas- oder Solaranlagen.

„Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und der Badenova, dass sie unsere Vorschläge konstruktiv aufgenommen und so zügig umgesetzt haben“, so Stadtrat Eckart Friebis. „Das zeigt erneut, dass beide das Thema Klimaschutz ernst nehmen und bereit sind, neue innovative Ideen aufzugreifen.“ Axel de Frenne, "grünes" Aufsichtsratsmitglied bei Badenova betont: „Diese Kooperation zwischen regionalem Energiedienstleister und regionaler Sparkasse, die beide von den Kommunen in der Region getragen werden, passt ideal zum ökologischen Vorreiterimage von Freiburg und der Region und unterstützt regionale Wirtschaftskreisläufe.“ Gerhard Frey, Verwaltungsratsmitglied der Grünen bei der Sparkasse, ist überzeugt, dass dieses neue nachhaltige Anlageprodukt ein großer Erfolg wird. Die niedrige Mindestanlage von 500 Euro mache es auch für viele Kleinsparer interessant, die eine sichere Geldanlage mit ökologischem Engagement verknüpfen wollen.

(Redaktion)


 


 

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