Weitere Artikel
Bildungscoaches

Berater in Sachen Bildung für Betriebe

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg unterstützt die Einrichtung von so genannten Bildungscoaches an sechs Handwerkskammern des Landes. Diese Bildungsberater sind bei der Gewerbe Akademie angesiedelt und sollen Klein- und Mittelbetriebe dabei beraten, wie sie ihre Mitarbeiter weiterbilden und qualifizieren. Die Vertreter der sechs Kammerbezirke haben sich dieser Tage in der Gewerbe Akademie Offenburg beraten wie das Modell konkret umgesetzt werden soll nachdem Mittel in Höhe von über einer halben Million Euro für die nächsten drei Jahre durch das Wirtschaftsministerium bewilligt worden sind.

Die Bildungscoaches werden jeweils zur Hälfte durch das Ministerium und die Handwerkskammern sowie aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Ihre Aufgabe ist es, für die Betriebe maßgeschneiderte Bildungsprodukte zusammenzustellen und umsetzen zu helfen.

Dem Projekt angeschlossen sind neben der Handwerkskammer Freiburg die Kammern in Mannheim, Stuttgart, Heilbronn, Reutlingen und Ulm. Die Federführung obliegt der Kammer in Ulm. Die Bildungsberater werden außerdem von einem Teamleiter geführt. Im Bereich der Handwerkskammer Freiburg ist Franz Duelli der zuständige Bildungsberater. „Ziel ist es, dass die Betriebe im Handwerk noch besser betreut werden und vor allem gute Leute bekommen“, verdeutlicht der Geschäftsführer der Handwerkskammer, Michael Wohlrabe.

Wer sich durch den Bildungscoach beraten lassen will, kann sich mit der Gewerbe Akademie in Offenburg, Telefon 0781 793 113 in Verbindung setzen.

An der Gewerbe Akademie wurde ein weiteres Produkt entwickelt. Es heißt „Flexibel ausbilden im Handwerk – ABST“. Die Bildungseinrichtung der Handwerkskammer zeigt den Betrieben neue Wege auf, dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel in vielen Branchen des Handwerks zu begegnen. Aufgebaut werden hierzu Möglichkeiten von modularisierter Aus- und Weiterbildung. Gesucht werden betriebsspezifische Umsetzungsmöglichkeiten. So können zum einen an- und ungelernte Beschäftigte nachqualifiziert werden. Oder so genannte Altbewerber/innen finden einen zielgerichteten Übergang in die duale Ausbildung. Dieses Pilotprojekt ist angelegt für die Handwerksberufe des Anlagenmechanikers, Elektronikers, Malers und Lackierers sowie Fachverkäufers im Lebensmittelhandwerk. Bei den Altbewerbern handelt es sich in der Hauptsache um junge Menschen mit mittlerem Bildungsabschluss. „In der Ortenau sind dies etwa 60 Prozent der an- und ungelernten Kräfte, die damit nach einem Abschluss streben können“, verdeutlicht der Leiter der Gewerbe Akademie Offenburg, Werner Gmeiner die Situation. Das Projekt wird finanziert durch das Bundesbildungsministerium mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds, der Europäischen Union und dem Bundesinstitut für Berufsbildung.

(Redaktion)


 


 

Franz Duelli
Handwerkskammer Freiburg
Gewerbe Akademie
Handwerksberufe
Bildungsabschluss
Handwerk
Europäischen Sozialfonds
Betriebe
Bildungsberater

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Franz Duelli" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: