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Weiterbildung

Die berufliche Weiterbildung muss jetzt gestärkt werden

Die Folgen der Wirtschaftskrise werden auch in diesem Jahr die deutsche Wirtschat und damit den Arbeitsmarkt belasten. So erwarten Experten in den kommenden Monaten einen deutlichen Anstieg der Firmeninsolvenzen. Vor diesem Hintergrund drängt der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) auf mehr Investitionen in die Weiterbildung von Arbeitnehmern und Arbeitssuchenden.

Studien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen, dass die Erhöhung der Qualifikation von Arbeitnehmern Wachstumseffekte für die Wirtschaft nach sich ziehen. Zudem sinkt das Arbeitslosigkeitsrisiko mit steigender Qualifikation. "Wir müssen jetzt durch berufliche Weiterbildung die Qualifikation sowohl von Menschen, die in Arbeit sind als auch von solchen, die Arbeit suchen, erhöhen. Denn insbesondere qualifizierte Menschen setzen Impulse für Innovationen, die die Wirtschaft und Gesellschaft stärken", erklärt Julia Schier, Bundesgeschäftsführerin des VDP. "Darüber hinaus wirkt die Integration von Erwerbslosen und Benachteiligten in den Arbeitsmarkt durch Qualifizierung dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegen", so Schier weiter.

Für die Integration von Erwerbslosen muss nach Ansicht des VDP sichergestellt werden, dass Arbeitslose gezielte und von ihrer Dauer her angemessene Weiterbildungsmaßnahmen erhalten."Bei Langzeitarbeitslosen ist eine erfolgreiche Vermittlung in den Arbeitsmarkt häufig nur durch längerfristige berufliche Weiterbildungsmaßnahmen möglich. Zwar liegen hier die Kosten über denen der Kurzzeitmaßnahmen. Aber die nachweisbar höheren Vermittlungserfolge zeigen, dass sich die Investitionen auf lange Sicht rechnen", so Schier weiter.

Die Untersuchungen des IAB belegen nicht nur, dass Investitionen in eine gute Qualifikation vor Arbeitslosigkeit schützen. Sie hilft darüber hinaus, das Arbeitsvermögen bis zum Rentenalter aufrecht zu halten. So liegt die Arbeitslosenquote bei den 55- bis 64-järigen Geringqualifizierten etwa doppelt so hoch, wie bei gleichaltrigen Arbeitnehmern mit einer beruflichen Qualifikation.

(lifepr )


 


 

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