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Banküberweisung IBAN / BIC

Billig ins EU-Ausland überweisen

Auslandsüberweisungen sind günstiger geworden. Aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Und nurwenn man alle Anforderungen erfüllt, sind die EU-Standardüberweisungen kostengünstig. Andernfalls werden sie wie Überweisungen ins außereuropäische Ausland behandelt. Kostengünstig bedeutet, daß die Gebühren die gleichen sind, wie für eine Inlandsüberweisung.

Die Voraussetzungen für kostengünstige grenzüberschreitende Euro-Überweisungen im Überblick:

1. die EU-Standardüberweisung wird im Online Banking oder als Formular   verwendet
2. der Überweisungsbetrag wird in Euro ausgestellt
3. Betrag bis zu 12.500 Euro (ab dem 1. Januar 2006 bis zu 50 000 Euro)
4. die Überweisung erfolgt in ein Land der Europäischen Union
5. der Überweisungsauftrag muß an die internationale (europäische) Kontonummer - International Bank Account Number = IBAN - adressiert sein und
6. den international standardisierten Bankcode - Bank Identifier Code = BIC - des Empfängers enthalten

Formular und Betrag

Kostengünstig sind die Auslandsüberweisungen, wenn Sie die neuen standardisierten EU-Überweisungsformulare bzw. die EU-Standardüberweisung im Online Banking verwenden. Falls Sie die normalen Überweisungsformulare für Inlandsüberweisungen verwenden, werden Ihnen die bisherigen (sehr teuren) Gebühren berechnet.
Zudem ist wichtig, den Betrag in Euro anzugeben, denn nur dafür gelten die neuen Gebühren. Außerdem darf der Betrag 50.000 Euro nicht überschreiten.

EU-Mitgliedsstaaten

Kostengünstiger werden Auslandsüberweisungen ausschließlich in den EU-Mitgliedstaaten, auch wenn ein Land IBAN und BIC (SWIFT-Code) verwendet oder angibt. 

IBAN - International Bank Account Number

Die IBAN ist eine von den europäischen Bankenverbänden vereinbarte standardisierte Bankkonto-Nummerierung für grenzüberschreitende Zahlungen. Sie wird zusammengestellt aus dem Ländercode, einer 2-stelligen Prüfziffer, der Bankleitzahl und der Kontonummer.

BIC - Bank Identifier Code

Die BIC - oder auch SWIFT-Code genannt - ist eine internationale Bankleitzahl, mit der ein Kreditinstitut weltweit eindeutig identifiziert werden kann.
Die BIC setzt sich zusammen aus dem Namen der Bank, dem Ländercode, dem Ort und ggf. dem Branchcode

Wie erhalte ich die IBAN und den BIC?

Die IBAN und den BIC erhalten Sie vom Zahlungsempfänger. Ist der Empfänger Unternehmer, ist er laut EU-Verordnung dazu verpflichtet Ihnen diese Informationen mitzuteilen.

Jeder Kunde einer Bank kann IBAN und BIC seines Kontos von seiner Bank einfordern. Auch werden diese auf den eigenen Kontoauszügen (oder in einer Anlage) angegeben.

Wenn Sie Überweisungen aus dem Ausland erwarten, geben Sie Ihren Kunden bzw. Geschäftspartnern so rasch wie möglich den BIC und Ihre IBAN bekannt. Am besten Sie geben den BIC und Ihre IBAN auf den von Ihnen ausgestellten Rechnungen an (zusätzlich zu Bankleitzahl und Kontonummer).

Größere Banken haben Zweigstellen mit verschiedenen Bankleitzahlen, das ist in Deutschland auch üblich. (Hier zu Lande können auch keine Überweisungen einfach z.B. an die Postbank Deutschland getätigt werden.) Genau verhält es sich mit dem BIC. Lassen Sie sich deshalb auch diesen vom Zahlungsempfänger geben. Der Branchcode ist optional und dies bedeutet, daß nicht alle Länder einen Branchcode verwenden. In Deutschland ist der Branchcode in der Bankleitzahl inbegriffen und diese wiederum ist in der IBAN enthalten.

(Redaktion)


 


 

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