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Chinesische Medizin

Bayern und China unterzeichnen Erklärung zur Gesundheit

Bayern und die Volksrepublik China arbeiten künftig noch intensiver auf dem Gebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zusammen. Das betonte der Bayerische Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationserklärung zwischen dem Freistaat und der Staatlichen Verwaltung für TCM der Volksrepublik China.

Dieser wurde vertreten durch den Vizeminister für Gesundheit Wang Guoqiang. "Bayern baut jetzt enge Verbindungen zur gesamten Volksrepublik China auf und nicht nur zu einzelnen chinesischen Provinzen wie bisher. 

Dialog in Gesundheitsfragen erstmals im Mittelpunkt

Zudem rückt der Dialog in Gesundheitsfragen zum ersten Mal in den Mittelpunkt", betonte Huber. Bayern und China wollen künftig beispielsweise bei der Fortbildung bayerischer und chinesischer Ärzte auf dem Gebiet der TCM enger zusammenarbeiten. Auch der Austausch von medizinischem Fachpersonal zwischen beiden Ländern soll erleichtert werden. "So können Ärzte, medizinische Lehrkräfte und promovierte Nachwuchsforscher gegenseitig voneinander lernen. Davon profitieren Ärzte und Patienten", so Huber. Ausgebaut werden soll zudem die medizinische Behandlung chinesischer Patienten in Bayerischen Kliniken sowie die wissenschaftliche Forschung. "Bayern bietet eine hochwertige medizinische Versorgung nicht nur in Kliniken und Krankenhäusern. Unsere schöne Landschaft und die hervorragende Luftqualität sind weitere Vorzüge, mit denen wir um chinesische Patienten werben wollen", so Huber.

Schon jetzt fördert das Gesundheitsministerium in Bad Kötzting das Sino-European Prevention Program. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein individuelles Gesundheitsmanagement- und Lebensstilprogramm, das europäische Präventionsmedizin um den Erfahrungsschatz der TCM ergänzt.

Die 1991 gegründete TCM-Klinik Bad Kötzting ist die einzige Klinik in Europa, die für die TCM-Versorgung zugelassen ist. Zudem besteht seit 2004 ein Kooperationsvertrag der TU München mit der Beijing University of Chinese Medicine.

Quelle: Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

(Redaktion)


 


 

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