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DAX auf Jahrestief

DAX fällt nach schlechten Vorgaben auf neuem Jahrestief

Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitagmorgen nach den schlechten Vorgaben aus Asien äußerst schwach in den Handel gegangen. Der DAX verlor bis 9.15 Uhr 6,5 Prozent auf 4224 Punkte. Zuvor hatte der Leitindex bereits ein neues Jahrestief bei 4215 Punkten markiert. Der MDAX büßte 4,6 Prozent auf 5024 Zähler und der TecDAX 5,3 Prozent auf 478 Punkte ein.

Der Nikkei-Index rutschte zuvor in Tokio um 9,6 Prozent auf 7649 Punkte ab und damti auf den niedrigsten Stand seit April 2003. Der Index war im Verlauf kontinuierlich gesunken und brach in den letzten Handelsminuten noch einmal deutlich ein. Der Kurseinbruch in Asien dürfte sich auch hierzulande fortsetzen, erklärten Händler. Die extrem schwachen Vorlagen aus Asien dürften den tendenziell günstigen Handelsschluss an der New Yorker Wall Street in den Hintergrund drängen. Thema Nummer eins bleibe das Rückführen der Kreditvolumina und der Abbau jeglicher Risikopositionen.

Nach einem sehr volatilen Handelsverlauf haben die Indizes an der New Yorker Wall Street am Donnerstag mit einer uneinheitlichen Tendenz die Sitzung beendet. Vor allem die Kursgewinne bei den Energiewerten waren für die Erholung verantwortlich. Auch die Pharma- und Telekomwerte gehörten zu den Gewinnern. Der Dow-Jones-Index erhöhte sich um 2,0 Prozent auf 8691 Punkte. Der Nasdaq-Composite verlor dagegen 0,7 Prozent auf 1604 Zähler.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,2742 Dollar gehandelt. Vor allem im Vergleich zum Yen verlor die europäische Gemeinschaftswährung. Die Flucht in den Yen wurde durch die starken Verluste an der Aktienbörse Tokio noch verstärkt. «Die Leute trennen sich von allem, was irgendwie risikoreich aussieht», hieß es im Handel, und repatriieren in den Yen- beziehungsweise Dollar-Raum. Die Europäische Zentralbank hatte am Donnerstagnachmittag einen Referenzkurs von 1,2810 Dollar festgestellt.

Im DAX standen vor allem MAN unter Druck. Die Papiere reduzierten sich um 10,1 Prozent auf 31,79 Euro. Daimler verloren 9,2 Prozent auf 21,60 Euro. Der Konzern hatte am Donnerstag die zweite Gewinnwarnung in diesem Jahr veröffentlicht. Die geringsten Abschläge erzielten Fresenius Medical Care. Die Aktien verzeichneten ein Minus von 2,2 Prozent auf 34,45 Euro.

In der zweiten Reihe verloren vor allem Premiere. Die Aktien verbilligten sich um 10,8 Prozent auf 2,24 Euro. Klöckner+Co gingen um 7,1 Prozent auf 10,27 Euro nach unten. Am Morgen befand sich kein Wert im Plus. Hugo Boss verzeichneten die geringsten Verluste und büßten 0,9 Prozent auf 12,87 Euro.

Im TecDAX führten Phoenix Solar die Verlierer ein. Die Papiere büßten 11,5 Prozent auf 20,21 Euro ein. Solarworld gingen um 8,7 Prozent auf 15,00 Euro zurück. Einziger Wert im Plus waren Qiagen mit einem Aufschlag von 0,5 Prozent auf 11,74 Euro.

(Redaktion)


 


 

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