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De-Mail

Die „De-Mail" kommt

Die E-Mail ist schon seit einigen Jahren das Massenkommunikationsmittel und hat dem guten alten Postbrief den Rang abgelaufen. Ob privat oder geschäftlich, nahezu jeder nutzt heute diese Art sich gegenseitig Infos, Bilder oder einfach nur den neuesten Klatsch und Tratsch zukommen zu lassen. Mit der „De-Mail" soll die Übertragung von vertraulichen Daten und Dokumenten nun sicher werden.

Am Mittwoch beschloß die Bundesregierung die Einführung der „De-Mail" im Jahr 2010. Um als Provider von „De-Mail" tätig werden zu können, muss er sich in einem staatlichen Zertifizierungsverfahren nachweisen, dass er hohe Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit erfüllt. Ebenso wird eine sichere Dokumentenablage verlangt. Ziel dieses De-Mail-Versands ist es, die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und den Behörden sowie der Wirtschaft sicher zu gestalten. Auch im E-Business und E-Government lassen sich die User sicher und authentisch erreichen, da die Identität durch die Registration eindeutig zuzuweisen ist.

Doch von Seiten der Datenschützer macht sich Kritik bemerkbar: „Mir reicht es nicht aus, dass die Diensteanbieter bei „De-Mail“ untereinander verschlüsselt kommunizieren,“ kritisierte der Bundesbeauftragte für Datenschutz Peter Schaar den beschlossenen Entwurf. Damit könnten die Nachrichten weiterhin bei den Anbietern von Dritten gelesen und verändert werden. Deshalb sollte die Kommunikation durch eine so genannte End-to-End-Verschlüsselung zwischen Absender und Empfänger gesichert werden.

Nähere Informationen zum Leistungsspektrum und Sicherheit finden Sie auf den Seiten des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

(Redaktion)


 


 

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