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Thüga AG

E.ON und kommunales Erwerberkonsortium Integra/KOM9 einigen sich über wirtschaftliche Grundzüge des Thüga-Verkaufs

E.ON hat sich mit dem kommunalen Erwerberkonsortium Integra/KOM9 über die wirtschaftlichen Grundzüge des Verkaufs der Thüga AG geeinigt. Das Konsortium ist ein Zusammenschluss aus enercity (Stadtwerke Hannover AG), der Mainova AG, der N-ERGIE Aktiengesellschaft und der KOM9 GmbH & Co. KG, die sich wiederum aus mehr als 45 Stadtwerken zusammensetzt.

Die Verhandlungspartner haben sich im Rahmen des Verkaufs insbesondere darauf verständigt, dass die Thüga-Beteiligungen an der GASAG Berliner Gaswerke AG (37 %), an der HEAG Südhessische Energie AG (40 %), an der Stadtwerke Duisburg AG (20 %) sowie an der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (10 %) an die E.ON Ruhrgas übertragen werden. Diese Beteiligungen sollen unmittelbar nach Abschluss der Transaktion separat veräußert werden. Für die so verkleinerte Thüga wurde ein Bar-Kaufpreis von rund 2,9 Milliarden Euro vereinbart.

Vorbehaltlich der Zustimmung aller erforderlichen Gremien auf beiden Seiten sollen die finalen Kaufverträge in den kommenden Wochen unterzeichnet werden. Die Transaktion bedarf der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Mit einem Vollzug der Transaktion wird noch in diesem Jahr gerechnet.
Vorstand und Betriebsrat der Thüga Aktiengesellschaft haben die getroffene
Vereinbarung zum Verkauf der Thüga unterstützt und begrüßen diese. „Thüga ist seit mehr als 140 Jahren Teil der deutschen Kommunalwirtschaft. Mit unserem Geschäftsmodell schaffen wir für eine Vielzahl von Kommunen und kommunalen Unternehmen Mehrwert. Das bleibt auch in Zukunft unsere Aufgabe. Die nun vereinbarte kapitalseitige Verankerung der Thüga in der deutschen Kommunalwirtschaft ist eine ideale Konstellation für das weitere Wachstum der Thüga,“ so Ewald Woste, Vorsitzender des Vorstandes der Thüga Aktiengesellschaft.

100 Millionen Euro werden die Freiburger für ihren Teil des 2,9-Milliarden-Pakets zahlen. Freiburg ist, zusammen mit Wiesbaden, der Größte unter den 46 Kleinen. 13 Prozent an der Kom 9 hält Badenova.

Über die Thüga:
Die Thüga AG wurde 1867 in Gotha als Thüringer Gasgesellschaft gegründet und ist heute Kern des deutschlandweit größten kommunalen Netzwerks lokaler und regionaler Energieversorger, die gesellschaftsrechtlich miteinander verbunden sind. Thüga ist in 12 Bundesländern an 90 Unternehmen beteiligt. Insgesamt arbeiten 19.200 Mitarbeiter in der Thüga-Gruppe. Diese versorgen über 3,5 Millionen Kunden mit Strom, knapp 3 Millionen mit Erdgas und rund eine
Millionen Kunden mit Trinkwasser. In der Thüga-Gruppe sind die Rollen klar verteilt: Die Partner sorgen für die aktive Marktbearbeitung mit ihren lokalen und regionalen Marken. Die Thüga ist mit Netzwerkfunktionen beauftragt: Gewinnung neuer Partner, Koordination und
Moderation von Projekten sowie Steuerung der Zusammenarbeit.

(Redaktion)


 


 

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