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Eick und andere Arcandor-Vorstände treten zurück

Unmittelbar nach der Eröffnung des Arcandor-Insolvenzverfahrens durch das Amtsgericht Essen erklärte Karl-Gerhard Eick heute seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Neben ihm verließen noch weitere Vorstandsmitglieder das Unternehmen, darunter der Finanzvorstand Rüdiger Günther und der Vorstand mit Zuständigkeit für die Warenhäuser Stefan Herzberg.

Außerdem traten Arnold Mattschull, Vorstand Zentraleinkauf, Zvezdana Seeger, Vorstand für Restrukturierung und IT, sowie Manny Fontenla-Novoa, Vorstand mit Zuständigkeit für die Touristik mit sofortiger Wirkung von ihren Posten zurück. Unmittelbar zuvor ist für zunächst 21 Unternehmen des Konzerns das Insolvenzverfahren eröffnet worden, darunter befinden sich neben der Arcandor AG, der Primondo GmbH, der Karstadt Warenhaus GmbH und der Quelle GmbH unter anderem auch die Karstadt Quelle Service GmbH und der technische Kundendienst Profectis.

Gerichtsangaben zufolge ist „mit der Entscheidung auch in den weiteren Verfahren betreffend den Arcandor-Konzern zu rechnen“. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens endet heute die dreimonatige Schonfrist, in der eine Lösung für den Gesamtkonzern gefunden werden sollte. In dieser Zeit mussten Forderungen von Händlern und Lieferanten nicht bedient werden. Zudem zahlte die Bundesagentur für Arbeit die Gehälter der mehr als 43.000 betroffenen Beschäftigten.


(Redaktion)


 


 

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