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Polizeihubschrauberstaffel

Einweihung des neuen Hangars und Erweiterungsbaus bei der Hubschrauberstaffel

„Die Polizeihubschrauberstaffel hat mit ihren Erfolgen dafür gesorgt, dass die Dienststellen auf keinen Fall auf die Unterstützung aus der Luft verzichten wollen.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Dienstag, 5. Mai 2009, bei der Einweihung des neuen Hangars und des Erweiterungsbaus der Hubschrauberstaffel auf dem Stuttgarter Flughafen. Auch in Zeiten knapper Kassen werde die Landesregierung alles daran setzen, um der Polizei gute Voraussetzungen für ihre erfolgreiche Arbeit zu schaffen.

„Dafür wurden über zwei Millionen Euro investiert“, sagte die Direktorin des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Annette Ipach-Öhmann. Für den Neubau der Hangarhalle mit Vorfelderweiterung hätte neben polizeitaktischen und wirtschaftlichen Erwägungen auch die eindeutige Verbesserung der betrieblichen Abläufe gesprochen. So könnten nun alle acht Hubschrauber untergestellt werden, und im Erweiterungsbau würden 16 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

„Zum Hangarerweiterungsbau und Anbau am Bürogebäude bestand aus
meiner Sicht keine Alternative“, sagte Rech. Durch die Erneuerung der
gesamten Hubschrauberflotte in den Jahren 2001 bis 2003 hätte die vorhandene
Hangarfläche und die Kapazität des 1996 bezogenen Bürogebäudes
nicht mehr ausgereicht. Die Anmietung von zusätzlichen Hangarflächen
an der Flughafennordseite sei ein Provisorium, keinesfalls jedoch
eine dauerhafte Lösung gewesen. Die Verbesserung schlage sich auch
bei der Einsatzbereitschaft der Hubschrauberflotte mit ihren zwei Hubschraubern
des Typs Eurocopter EC 155 und sechs Maschinen vom Typ McDonnell Douglas MD 902 Explorer nieder. 47 Beamtinnen und Beamte sowie sieben Beschäftigte arbeiteten bei der Hubschrauberstaffel.

„Das heutige Aufgabenspektrum war bei der Gründung der Hubschrauberstaffel
der Polizei des Landes Baden-Württemberg im Jahr 1965 nicht denkbar. Damals startete der einzige Polizeihubschrauber des Landes zur Verkehrsbeobachtung“, sagte der Innenminister. Die Vielzahl der Einsätze, die technische Ausstattung sowie die Zahl und Qualifikation der Mitarbeiter hätten sich seither stark geändert. So werde die Hubschrauberstaffel inzwischen sehr effektiv auch bei der Überwachung von Umweltschutzvorschriften eingesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit sei die Suche nach hilflosen Menschen in Waldgebieten. Allein in den vergangenen fünf Jahren seien 203 Vermisste mit Hilfe der Polizeihubschrauberstaffel gefunden worden.

Schlicht unverzichtbar sei die Hubschrauberstaffel bei polizeilichen Sonderlagen.
Beim NATO-Gipfel hätte die Staffel den Luftraum in den Flugbeschränkungsgebieten Baden-Baden, Straßburg und Rheingraben überwacht und der Polizeiführung mit ihrer Übertragungstechnik permanent
aktuelle Bilder zur Verfügung gestellt, um schnell reagieren zu können.
„Ich kann mit großer Überzeugung feststellen, dass die Hubschrauberstaffel
der Polizei des Landes Baden-Württemberg gut dasteht“, sagte Innenminister
Rech. 44 Jahre fliegerische und taktische Erfahrung, optimale technische und räumliche Ausstattung zusammen mit einem hohem beruflichem Engagement seien Garant für eine weiterhin erfolgreiche Arbeit.
„Und sie ist ab heute auch gut untergebracht“, sagte Ipach-Öhmann. Zusammen
mit Innenminister Rech wünsche sie den Angehörigen der Hubschrauberstaffel
in ihrem schönen neuen Hangar wie in der Fliegersprache
üblich „Hals- und Beinbruch.“

(Innenministerium Baden-Württemberg)


 


 

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