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Städtisches Förderprogramm

„Energiebewusst sanieren 2009“ – neue Richtlinien!

Freiburg. „Privathaushalte können so aktiv zum Klimaschutz beitragen, gleichzeitig ihre Energiekosten senken und einen Beitrag zum Konjunkturprogramm leisten“ Jetzt Fördermittel für den Wärmeschutz beantragen - Stadt unterstützt finanziell und beratend.

Bereits seit 2003 gibt es das städtische Förderprogramm „Wärmeschutz im Altbau“, für das in diesem Jahr Mittel in Höhe von 450.000 Euro bereit stehen. In seiner neuesten Fassung bietet das in „Energiebewusst Sanieren“ umbenannte
Förderprogramm wieder Zuschüsse für Sanierungswillige in Freiburg an.

Neben Wohneigentümergemeinschaften und Eigentümern von denkmalgeschützten Gebäuden können wieder alle Hauseigentümer von überwiegend zum Wohnen genutzten Ein- oder Mehrfamilienhäuser Fördermittel für den Wärmeschutz von Dach, Fassade, Kellerdecke oder Fenster
(nur im Zusammenhang mit der Fassade) beantragen. „Privathaushalte können so aktiv zum Klimaschutz beitragen, gleichzeitig ihre Energiekosten senken und einen Beitrag zum Konjunkturprogramm leisten“, so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.

Die Bausteine im einzelnen:

Baustein 1: Wärmeschutz im Altbau
Gefördert werden Maßnahmen für die Wärmedämmung (Außenwand, Dach, Kellerdecke sowie Fenster inklusive Wand). Es werden Zuschüsse von € 1.250,- pro Wohneinheit bzw. € 10.000,- pro Gebäude bezahlt. Für besonders umfangreiche Sanierungen beziehungsweise den gleichzeitigen Einbau einer solarthermischen Anlage mit Heizungsunterstützung gibt es Bonusregelungen.

Baustein 2: Bedarforientierter Energieausweis mit Beratung
Ein bedarfsorientierter Energieausweis wird mit € 150,- bezuschusst, maximal jedoch 50 % der Kosten. Voraussetzung ist der Nachweis einer vorher durchgeführten umfangreichen Energiesparberatung.

Baustein 3: Optimierung von Heizungen in Wohngebäuden
Es werden weiterhin mit bis zu € 350,- ein hydraulischer Abgleich, der Austausch von Heizungspumpen sowie der Austausch von Thermostatventilen gefördert.

Bitte beachten Sie:
Voraussetzung ist in allen Fällen ein rechnerischer Nachweis für einen hydraulischen Abgleich. Bitte beachten Sie, dass Sie die Anträge für den Baustein 1 „Wärmeschutz“ vor Auftragsvergabe stellen. Die Anträge zu Baustein 2 „Energieausweis mit Beratung“ und Baustein 3 „Heizungsoptimierung" müssen spätestens drei Monate nach Durchführung der Maßnahmen unter Einsendung aller Unterlagen gestellt werden.

Die bisherige Förderung für thermische Solaranlagen und Blockheizkraftwerke ist angesichts der attraktiven Bundesfördermittel des Bundesamtes für Ausfuhrkontrolle BAFA (siehe www.bafa.de) ausgelaufen.
Weitere Details zu diesen Förderbausteinen finden Sie zusammen mit den Antragsunterlagen und Förderrichtlinien unter www.freiburg.de/waermeschutz oder unter der neuen, kostenlosen Hotline: 0800/7911000.

(Redaktion)


 


 

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