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Europäische Konjunkturprognose

Euro-zone Economic Outlook: Schwache Erholung

Die Rezession in der Eurozone scheint überwunden zu sein. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg in Q3 2009 um 0,4%, nachdem es in Q2 noch um 0,1% zurückgegangen war. Die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung bleiben dennoch trübe.

Das reale BIP wird in Q4 2009 um 0,3% und in Q1 2010 und Q2 um jeweils 0,2% steigen. Insbesondere die auslaufenden Impulse der Fiskalpolitik, die restriktiven Kreditkonditionen sowie die angespannte Lage am Arbeitsmarkt wirken belastend.

Die Industrieproduktion wird in den folgenden Quartalen nur verhalten expandieren. Die Stimmung der Unternehmen hat sich zuletzt zwar infolge verbesserter Absatzerwartungen aufgehellt, jedoch ist die aktuelle wirtschaftliche Lage nach wie vor ungünstig.

Der private Konsum wird in Q4 2009 um 0,1%, in Q1 2010 um 0,2% und in Q2 um 0,1% expandieren. Die Kaufkraft dürfte aufgrund von Steuererleichterungen – insbesondere in Deutschland – zum Jahreswechsel gestützt werden, dennoch ist die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes anhaltend hoch, was eine Zunahme des Vorsichtssparens begünstigen dürfte.

Die Investitionen werden infolge der niedrigen Auslastung der Kapazitäten zunächst weiter sinken. Sie werden in Q4 2009 um 0,4% und in Q1 2010 um 0,1% zurückgehen, ehe sie in Q2 verhalten um 0,2% steigen.

Die Inflationsrate wird unter der Annahme, dass der Ölpreis im Prognosezeitraum um USD 75 schwankt und sich der Wechselkurs bei USD 1,47 je Euro stabilisiert, im März 2010 und Juni bei 1,1% liegen.

(ifo)


 


 

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