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Flughafen-Auktionen

Versteigerungen der besonderen Art

15.000 herrenlose Koffer verzeichnet die Lufthansa jedes Jahr. Ihre Besitzer holen sie nach dem Flug schlicht nicht am Gepäckband ab. Das Flugportal www.fluege.de berichtet, was mit den geheimnisvollen Gepäckstücken geschieht.

Zunächst gilt es, eine gesetzliche Aufbewahrungsfrist von drei Monaten einzuhalten. Meldet sich bis dahin kein Besitzer, gibt die Lufthansa die Reisetaschen, Koffer und Rucksäcke zur Versteigerung frei. Allein am Flughafen Tegel finden in diesem Jahr sechs Versteigerungen statt, an denen sich mehrere Fluggesellschaften beteiligen. Erfahrene Schnäppchen-Jäger wissen: Auf besonders wertvolle Gegenstände wie Kameras oder Laptops können sie bei den Auktionen nicht hoffen. Da bei derartigen Wertsachen Zollgebühren anfallen, werden sie gesondert versteigert. Was dagegen zählt, sind die Spannung und der Spaß-Faktor.

Normalerweise verbietet es sich, vom Äußeren auf das Innere zu schließen. Ob dies auch bei Gepäckstücken gilt, lässt sich nur schwer beantworten. Manchmal stimmt es, und im teuren Samsonite-Hartschalenkoffer befindet sich tatsächlich ein schickes Designer-Kleid. Möglicherweise beinhaltet er aber auch nicht mehr als schmutzige Socken und ein paar verschwitzte T-Shirts. In jedem Fall erzählt jedes Gepäckstück eine Geschichte.

Was für Menschen sind es, die ihre persönlichen Sachen nach dem Flug einfach zurück lassen? Waren sie in Eile? Wollten sie alle Erinnerungen an eine verkorkste Urlaubsreise hinter sich lassen? Wer sich diesen Fragen gern stellt, ist bei einer Flughafen-Auktion am richtigen Platz.

(life-pr / Redaktion)


 


 

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