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Hut im Ring

Freiburgs Kultur- und Sozialbürgermeister will Oberbürgermeister werden!

Nach wochenlangem „Gemunkel“ ist es jetzt offiziell: Ulrich von Kirchbach (53), Sozial- und Kulturbürgermeister in Freiburg, wird im kommenden Jahr bei der Oberbürgermeisterwahl gegen Amtsinhaber Dieter Salomon (Die Grünen) antreten. Der SPD-Politiker sagte, er werde nicht als SPD-Kandidat, wohl aber mit Unterstützung der Sozialdemokraten gegen seinen jetzigen Chef im Freiburger Rathaus kandidieren.

Ulrich von Kirchbach ist seit Anfang 2002 im Amt. Dass er nun auch Chef im Rathaus werden will überrascht niemanden, seit Monaten war über seine Ambitionen spekuliert worden. Der Jurist mit Prädikatsexamen war vor seiner Tätigkeit in Freiburg beim Kreis Rastatt und am Regierungspräsidium Freiburg tätig. Seit 1973 ist er SPD-Mitglied. Der ambitionierte Halbmarathonläufer ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Für den Oberbürgermeisterwahlkampf will er vor allem soziale Fragen zum Thema machen. Von Kirchbach ist der erste offizielle Gegenkandidat für die Freiburger OB-Wahl im kommenden April. Dieter Salomon hat schon vor Monaten gesagt, dass er für eine weitere Amtsperiode antreten will. Die CDU hält sich mit der Kandidatenkür bisher bedeckt.

Der Südbadische CDU-Chef Willi Stächele hatte diese Woche gesagt, er könne sich eventuell vorstellen, dass die Union auf einen eigenen Kandidaten verzichtet und Salomon unterstützt. Die letzt CDU-Kandidatin, Lörrachs Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, war vor sieben Jahren im zweiten Wahlgang gegen Salomon deutlich unterlegen.

(Ralf Deckert)


 


 

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