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Freundschaft in der Krise

Wahre Freundschaft zeigt sich in der Krise, sagt eine Lebensweisheit. Dieser Maßstab und der anständige Umgang miteinander ist im Mittelstand auch im Geschäftsleben ein wichtiger Wert.

Das beweisen viele Chefs zurzeit wenn es darum geht, Mitarbeiter zu halten, von denen ihnen ihr Betriebsberater raten würde, sich zu trennen. Gerade dieses Verhalten ist einer der Erfolgsfaktoren des Mittelstands und auch der Sozialen Marktwirtschaft. Ein gewisses Maß dieses Verhaltens fordern die Unternehmer von ihren Banken. Dass sie nicht in der Krise fallen gelassen werden wie eine heiße Kartoffel.

Nun hat sich in den vergangenen Jahren mit Basel II ein immer mehr an Kennzahlen orientiertes Kreditvergabesystem durchgesetzt, das den individuellen Spielraum für den einzelnen Banker begrenzt. Und viele Unternehmer haben es in guten Zeiten versäumt, ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihrer Bank aufzubauen. In der Not ist das nun schwierig, doch die Mittelständler sollten die schwere Situation bei der Kreditvergabe dazu nutzen, Alternativen zu prüfen. Durch den Wechsel der Hausbank oder durch andere Finanzierungsformen.

Spätestens nach der Krise werden sich viele daran erinnern, wie mit ihnen in schwieriger Zeit umgesprungen worden ist. Daher ist es im Eigeninteresse der Banken, auch in der Krise zu ihren Kunden zu stehen. Wie die BDS-Umfrage zeigt, scheint es manchen Banken ernster zu sein mit der „Freundschaft in der Krise“ als anderen.

(Redaktion)


 


 

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