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Mineralwasser-Hersteller

Freyersbacher Schwarzwaldquellen investieren 750.000 Euro

Die zur Brunnen-Union St. Christophorus gehörende Freyersbacher Schwarzwaldquellen GmbH & Co. KG investiert eine dreiviertel Millionen Euro in Abfüll-technologie für ein Gastronomiegebinde. Ab Mitte des Jahres steht das neue Glasgebinde in den Größen 0,25 Liter, 0,5 Liter und 0,75 Liter für die Gastronomiepartner zur Verfügung. Weitere Neuigkeit: Rainer Heilmann ist neuer Vertriebsleiter.

Für Dr. Bernd Raebel, Geschäftsführer der Freyersbacher Schwarzwaldquellen GmbH & Co KG, ist die Investition ein „klares Bekenntnis zur Marke Freyersbacher als Produkt aus der Region für die Region und einen wesentlichen Baustein zur Zukunftssicherung unseres Betriebes in Bad Peterstal“. Der Geschäftsführer des ältesten Renchtäler Mineralbrunnen-Unternehmens freut sich außerordentlich über die Verpflichtung des Gastronomie erfahrenen neuen Mannes an der Verkaufsfront: „Rainer Heilmann ist seit über 20 Jahren erfolgreich in der Getränkebranche tätig. Mit seiner Fachkenntnis, seinem Werdegang und seiner badischen Verwurzelung wird er unser Unternehmen weiter voran bringen, Freyersbacher als regionales Wasser weiter erfolgreich positionieren und unsere neue Gourmet-Linie in der Gastronomie etablieren.“

Für die Marke Freyersbacher wird derzeit eine neue Werbekampagne entwickelt, die sich bewusst von der Herausstellung des Schwarzwalds als Herkunftsregion abhebt. „Da mehrere Mineralwässer aus dem Renchtal den Schwarzwald als Herkunft nennen, verliert er für den Endverbraucher seine Bedeutung als Differenzierungsmerkmal“, begründet Raebel den neuen Kampagnenansatz. „Mit der neuen Kampagne richten wir uns an bestehende aber auch an neue Kundengruppen, insbesondere jüngere Verwender. Wir wollen größtmögliche Aufmerksamkeit erzielen. Dabei setzen wir auf Humor und Originalität, nicht auf große Budgets. Denn wir haben weder eine große Handelskette im Rücken, noch sind wir bereit, ein teures nationales Experiment mit ungewissem Ausgang einzugehen“, erläutert die für das Marketing verantwortliche Stefanie Grimm.

Wachsende Marktanteile der Discounter, die schlechte Konsumstimmung sowie Überkapazitäten in Deutschland, insbesondere auch in Baden-Württemberg, spitzen die wirtschaftliche Situation in der Mineralbrunnenbranche zu. Der Markt tritt gerade in die Endphase der Konsolidierung ein, d. h. Unternehmen wechseln nicht nur den Besitzer, sondern verschwinden ganz vom Markt. „Im Moment ist es für alle Brunnenbetriebe beinhart, seien sie groß oder klein. Es geht nur darum, wer den längsten Atem hat. Schon jetzt werden in Baden-Württemberg einige Brunnen wie Sauerbier angeboten, doch keiner will sie kaufen. Einige Unternehmen haben bereits ihren Betrieb eingestellt, weitere werden folgen“, kommentiert Raebel den Kampf ums Überleben.

Die Brunnen-Union hat die Herausforderung angenommen und für jeden ihrer vier Betriebe (AQUA RÖMER, Mainhardt; Römerquelle, Bad Niedernau; Göppinger Mineralbrunnen, Göppingen; Freyersbacher Schwarzwaldquellen, Bad Peterstal) klare Perspektiven geschaffen.

Nachdem zwei von vier Brunnenbetrieben im Renchtal in den letzten Jahren den Besitzer gewechselt haben, bleiben die Perspektiven für die Freyersbacher Schwarzwaldquellen unverändert. „Die Brunnen-Union hätte gerne aktiv an der Konsolidierung der Betriebe im Renchtal teilgenommen, doch sind andere und nicht wir zum Zuge gekommen“, kommentiert Bernd Raebel die vergeblichen Versuche seiner Unter-nehmensgruppe, mit den Nachbarn näher zusammen-zurücken. „Inhaltlich macht eine engere Zusammenarbeit seit Jahrzehnten Sinn. Daran hat sich auch heute nichts geändert. Aber vielleicht bietet sich ja gerade deshalb eine neue Chance, da sich die handelnden Personen geändert haben.“

Die AQUA RÖMER GmbH & Co. KG gehört zu den bedeutendsten Mineralbrunnen-Unternehmen in Deutschland und ist im Südwesten die Nr. 2 am Markt. Das Unternehmen, das über drei Betriebsstandorte in Baden-Württemberg verfügt (AQUA RÖMER, Mainhardt; Römerquelle, Bad Niedernau; Göppinger Mineralbrunnen, Göppingen), beschäftigte im vergangenen Geschäftsjahr 210 Mitarbeiter. Die Freyersbacher Schwarzwaldquellen GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad Peterstal ist der älteste Mineralbrunnen im Renchtal. Das Unternehmen beschäftigt 50 Mitarbeiter in Bad Peterstal und im Auslieferungslager in Willstätt-Sand. Die Brunnen-Union fungiert als Beteiligungs-Holding.

(Redaktion)


 


 

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