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Fußball WM

Die Vorbereitungen sind im vollen Gange

„Auch wenn die Fußball-Weltmeisterschaft in einem anderen Kontinent stattfindet, hat die Polizei während des Turniers Sicherheitsaufgaben im Land. Die Vorbereitungen sind voll im Zeitplan.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Dienstag, 25. Mai 2010, in Stuttgart. Es sei zu erwarten, dass besonders Public-Viewing-Veranstaltungen viele Besucher anziehen würden.

Wie schon bei den zurückliegenden sportlichen Großereignissen, der FIFA-WM 2006 in Deutschland und der EURO 2008, werde die Polizei im Umfeld der Veranstaltungsorte präsent sein. Rech betonte die Notwendigkeit einer engen Kooperation zwischen Sicherheitsbehörden und Veranstaltern: „Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Zusammenarbeit der örtlichen Sicherheitspartner sehr gut funktioniert.“ Gerade dieses gute Zusammenwirken sei Garant für einen sicheren Verlauf von größeren Veranstaltungen.

Darüber hinaus rechne die Polizei damit, dass Anhänger der verschiedenen Nationalteams ihre Freude über einen Sieg bei Autokorsos in den Innenstädten zeigen werden. „Die Polizei wird hier - wie schon bei den vergangenen Einsätzen dieser Art - mit Augenmaß vorgehen. Es ist nicht unser Ziel, den Fußballbegeisterten die Lust am Feiern zu verderben“, so Rech. Die Polizisten würden aber konsequent einschreiten, sobald Korsoteilnehmer andere oder sich selbst durch leichtsinniges Verhalten bei der Fahrt im Konvoi in Gefahr bringen würden. „Die meisten Unfälle bei Autokorsos passieren, weil sich Personen während der Fahrt aus dem Auto lehnen, in Cabrios stehen, zu schnell gefahren wird oder sich Fußgängerund Fahrzeugverkehr unkontrolliert vermischen. Die Polizei werde hier konsequent  einschreiten. „Wenn die Gesundheit von Menschen auf dem Spiel steht, hat der Spaß ein Ende“, so der Innenminister weiter. Auch sei es im Interesse der Anwohner notwendig, die Dauer eines Autokorsos auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Hier müsse vor Ort entschieden werden, wann diese Grenze erreicht sei.

Zum leider immer häufiger festgestellten exzessiven Alkoholkonsum im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen sagte Rech, dass die Polizei schon seit längerer Zeit mit diesen Problemen zu kämpfen hat. Gerade die durch zu viel Alkohol hervorgerufene Gewaltbereitschaft stelle die  Polizei immer öfter vor sehr schwierige Situationen. „Besonders vor diesem Hintergrund werden wir im Umfeld von Public-Viewing oder anderen Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Fußball-WM stark darauf achten, dass das gesetzliche Alkoholverkaufsverbot ab 22.00 Uhr eingehalten wird. Um zu verhindern, dass dies nicht ausgehebelt wird, wollen wir zudem erreichen, dass Wirte im Umfeld dieser Veranstaltungen beim Verkauf von Alkohol aus ihren Gaststätten heraus - den sogenannten Gassenschank – ihrer Verantwortung nachkommen. Es geht nicht, Alkohol an erkennbar Betrunkene auszuschenken oder kistenweise an Einzelpersonen zu verkaufen“, betonte der Innenminister. Polizei und die Ordnungsbehörden würden rechtzeitig das Gespräch mit den Gaststättenbetreibern suchen.

Was den Stand der polizeilichen Vorbereitungen angeht, ziehe er eine positive Zwischenbilanz. Die Polizei ist auf alle Eventualitäten gut vorbereitet. Rech: „Wir alle freuen uns auf ein spannendes Turnier mit schönen Momenten und Bildern von fröhlich und friedlich feiernden Menschen, wie sie uns alle noch aus den vergangenen internationalen Fußballmeisterschaften in Erinnerung sind.“

(Innenministerium Baden-Württemberg)


 


 

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