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Gefährliches Halbwissen

Die meisten Deutschen können nicht rechnen

Es waren Fragen wie: Wie werden bei Kreditverträgen die Zinsen ausgerechnet und welche Währung hat Dänemark? Nicht einmal die Hälfte aller Befragten in einer Studie des Berliner Wissenschaftlers Gerd Gigerenzer konnten sie richtig beantworten, wie bei spiegel.de nachzulesen ist.

Die Schlussfolgerung der Forscher: Auf den Lehrplan deutscher Schulen gehöre der praktische Umgang mit Handyrechnungen, mit Krediten und Geldanlagen. "Während die politische Bildung in Deutschland völlig etabliert ist, hat die ökonomische keine Lobby", erklärte der an der Studie beteiligte Volkswirt Marco Lehmann-Waffenschmidt von der TU Dresden.

An simpler Zinseszinsrechnung scheiterten mehr als 70 Prozent. Die Autoren der Studie sprechen daher von "schwerwiegenden Wissenslücken über ökonomische Fakten und Zusammenhänge." Auch gebe es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Im Schnitt konnten die befragten Männer zwei Fragen mehr beantworten.

Mehr ökonomische Bildungsschwerpunkte in die Schulen

Bei den Fragen ging es nicht um komplexe ökonomische Theorie, sondern um einfache Fakten und Zusammenhänge. Dennoch wussten mehr als ein Drittel der Befragten nicht, dass Investitionen in deutsche Staatsanleihen grundsätzlich sicherer sind als jene in Aktien, Fonds, oder Zertifikate. Lediglich die Hälfte der Befragten wusste, dass Dänemark eine eigene Währung hat.

Von den 24 Fragen wurden von den 1000 Befragten im Durchschnitt weniger als 14 richtig beantwortet. Es ging um Themen aus Verbraucherschutz, Geldanlage und Wirtschaftspolitik.

Quelle: Spiegel.de

(Redaktion)


 


 

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