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Bürgschaftsvertrag

Haben Sie schon Geld verliehen oder haben Sie noch Freunde?

Stellen Sie sich vor, einer Ihrer Freunde ist seit Jahren zutiefst verschuldet, nicht nur bei seiner Bank, sondern auch bei Ihnen und weiteren Freunden. Jahrelang hat er seine Schulden bei Ihnen und seinen/Ihren Freunden gar nicht oder nur schleppend bezahlt. Jetzt leiht ihm keiner mehr Geld.

Sie und weitere Freunde (insgesamt siebzehn) setzen sich zusammen und wollen ihn trotzdem retten. Sie alle vereinbaren schriftlich, dass die Freunde Geld in bar auf den Tisch legen und zusätzlich eine gemeinsame Bürgschaft übernehmen. Jeder bezahlt und bürgt in einer Höhe, wie er es sich finanziell erlauben kann.

Das Bargeld wird von einem von Ihnen (Kassenwart) verwahrt und an den Freund übergeben, wenn er es benötigt. Also sofort.

Wenn es nicht ausreicht (und das wird es wie in der Vergangenheit auch nicht), darf der Kassenwart bei allen Bürgen (Freunden) nach ihrem prozentualen Anteil an der Gesamtsumme Geld nachfordern. Innerhalb von sieben Tagen muss bezahlt werden.

Wenn es einem der Freunde in diesem Moment selbst finanziell schlecht geht, ist das dem Kassenwart egal, unterschrieben ist unterschrieben. Einen Rücktritt von dieser Vereinbarung haben alle Freunde ausgeschlossen.

Eine Kündigung dieser Vereinbarung haben alle Freunde ausgeschlossen. Vorsorglich haben alle Freunde auch die Möglichkeit, gegen diese Vereinbarung zu klagen, ausgeschlossen.
Die Pflichten aus dieser Vereinbarung werden vererbt. Auch Ihre (existierenden oder zukünftigen) Kinder und die aller Freunde müssen haften. Auch die Möglichkeit, dass ihre Kinder gegen diese Vereinbarung klagen können, haben alle Freunde ausgeschlossen.
Die Summe kann der Kassenwart bei Bedarf ändern (erhöhen).
Kann einer oder können mehrere Freunde nicht zahlen, wird er sich an die anderen Freunde wenden,  die zahlen können und einfach mehr, sogar deutlich mehr, von ihnen fordern, als sie ursprünglich ausgemacht hatten (und bereit waren, zu zahlen).

Mag sein, dass nur noch zwei der siebzehn Freunde, darunter Sie, überhaupt zahlen können. Auch in diesem Fall können die Freunde nicht dagegen klagen. Mag sein, dass diese zwei Freunde sich dafür auch noch verschulden müssen, weil die anderen Freunde selbst keinen Kredit mehr erhalten. Auch in diesem Fall können die zwei Freunde nicht dagegen klagen.

Können Sie sich das vorstellen?

Würden Sie und ihre Freunde so eine Vereinbarung unterschreiben?
Natürlich nicht! Doch genau so eine Vereinbarung haben siebzehn Euro-Länder, natürlich auch Deutschland, bereits unterschrieben! Am 7. Februar 2012.

(bavaria-news)


 


 

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