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Stadt Lörrach

Geldanlage der Stadt Lörrach bei Lehman Brothers wird entschädigt

Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken teilte der Stadt Lörrach mit Schreiben vom 4. Februar mit, dass die bei der deutschen Filiale der insolventen amerikanischen Lehmann Brothers Bank angelegten Summe über fünf Millionen Euro zeitnah entschädigt wird. Ausgezahlt werden auch die bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 14. November 2008 erwirtschafteten Zinsen.

Die Stadtverwaltung prüft nun umgehend die Angaben des Bundesverbands, um den Überweisungsvorgang einzuleiten. Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm geht von einer baldigen Entschädigungszahlung aus.
Der Zinsverlust aus der eigentlichen Geldanlage beläuft sich auf rund 2.000 Euro, da die Laufzeit der Geldanlage bei Lehman am 17. November 2008 geendet hätte. Hinzu kommen rund 43.000 Euro entgangene Zinserträge, wenn die fünf Millionen von Mitte November 2008 bis Ende Januar 2009 zu den marktüblichen Zinsen angelegt worden wären. Die Stadt hat diesen Betrag im Insolvenzverfahren gegen die Lehmann Brothers Bank angemeldet und hofft noch auf eine Erstattung.

„Natürlich würde uns der Zinsverlust schmerzen, aber im Vergleich zu anderen Anlegern hat uns die Insolvenz von Lehmann noch einigermaßen glimpflich getroffen“, so Heute-Bluhm. Die richtigen Lehren aus dem Bankendesaster habe man jedenfalls gezogen.

In finanzielle Schwierigkeiten sei die Stadtkasse Lörrach durch die Verzögerung bei der Abwicklung des Entschädigungsfalls nicht geraten, da nur ein Teil der liquiden Kassenmittel bei Lehman angelegt war.

(Redaktion)


 


 

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