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Haushalts-Tipp

So lassen sich Stromkosten senken

Mit einem neuen EU-Energielabel, welches ab November 2011 für alle Hersteller verbindlich ist, soll die Sensibilität für den Stromverbrauch von Haushalts- und Unterhaltungsgeräten gestärkt werden. TÜV SÜD gibt schon jetzt viele Tipps für einen geringeren Stromverbrauch im Haushalt.

Rund ein Viertel der gesamten Energie wird in Deutschland in Privathaushalten verbraucht. Wer sparsamer mit Strom umgeht, kann seine laufenden Kosten senken - und zudem noch das Klima schonen.

Die Produktprofis von TÜV SÜD zeigen, wie sich der Verbrauch bei Haushalts- und Unterhaltungsgeräten reduzieren lässt. Energieeffizienz ist auch Topthema beim TÜV SÜD-Auftritt bei der Internationalen Funkausstellung (IFA) vom 2. bis 7. September 2011 in Berlin (Stand 106 in Halle 7.1C).

(Zu) großes Kino

Große Plasmafernseher gehören zu den "Stromfressern" in Privathaushalten. TV-Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als einem Meter können mit einem Stromverbrauch von bis zu 600 Kilowattstunden pro Jahr zu Buche schlagen.

Tipp von TÜV SÜD: Vor dem Kauf den Stromverbrauch der Modelle genau vergleichen. Hinweise bietet zudem das EU-Energielabel TV-Geräte, das ab Ende November 2011 Pflicht und von Herstellern bereits freiwillig eingesetzt wird.

(Zu) viel Leerlauf

Geräte, die rund um die Uhr in Bereitschaft (Stand-By) sind, ziehen kontinuierlich Strom. Im Fachjargon ist von Leerlaufverlusten die Rede. Kaffee-Vollautomaten, PC und DSL-Router belegen auf der Hitliste der Leerläufer vordere Plätze. Auch Netzteile gehören teilweise zu den "Energieräubern".

Hinweise von den TÜV SÜD-Profis: Geräte ganz abschalten, ausschaltbare Steckerleisten oder Zeitschaltuhren nutzen und schon vor dem Kauf über den Standby-Verbrauch informieren. Produkte mit geringem Standby-Verbrauch lassen sich auch am TÜV SÜD-Prüfzeichen "Standby Power" erkennen.

(Zu) viel Schatten

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Klassische Glühbirnen wandeln nur fünf Prozent der Energie in Licht um - der Rest geht als Wärme verloren.

Auch wenn es um die Energiesparlampe einige Diskussionen gibt: In Sachen Energieeffizienz steht sie deutlich besser da. "Lachende Dritte" ist häufig die LED-Lampe, die insbesondere eine Alternative für Glühlampen mit niedriger Leistung (bis 40 Watt) ist und sich auch bei der Farbwiedergabe gut sehen lassen kann.

Zur Orientierung

Das EU-Energielabel in neuer Form ist ab November bzw. Dezember für alle Haushaltsgroßgeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen vorgeschrieben.

Die effizientesten Geräte sind im neuen System der Klasse A+++ zugeordnet. Zusätzliche Orientierung bietet das ErP-Prüfzeichen von TÜV SÜD. Es zeigt, dass ein Produkt die Ökodesign-Richtlinie/ErP-Richtlinie (Energy related Products) erfüllt.

Auch hier steht die Energieeffizienz der Produkte im Mittelpunkt.

(Quelle: ots)


 


 

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