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Umfrage

Gesetzliche Auflagen belasten deutsche Firmen massiv

Bei 90 Prozent der deutschen Unternehmen entstehen Kosten durch staatliche Auflagen, etwa für Gebäude und für den Umweltschutz. Das hat eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 400 Unternehmen ergeben.

Demnach ist jede Firma durchschnittlich von fünf Vorschriften betroffen. An erster Stelle stehen dabei laut Umfrage Bauvorschriften, gefolgt von Auflagen für Gewässer- und Lärmschutz.

Kosten vertreiben Unternehmen aus Deutschland
Jedes vierte Unternehmen habe angegeben, dass ihm dadurch "hohe zusätzliche Kosten" entstehen.

Infolgedessen hätten fast 10 Prozent der Unternehmen ihre Aktivitäten bereits ins Ausland verlegt. Ebenso viele Firmen planten eine Verlagerung ins Ausland.

Dem DIHK zufolge wenden sich die Firmen jedoch nicht generell gegen die Vorschriften: 70 Prozent hielten etwa Vorgaben gegen Lärm und für die Reinhaltung für sinnvoll.

Firmen lehnen Umweltzonen ab
Kritisch gesehen würden dagegen Auflagen, die nichts mit der Tätigkeit des Unternehmens zu tun haben, zum Beispiel zum Umwelt- und Naturschutz.

Rund ein Viertel der Unternehmen bewerte etwa die Umweltzonen in Berlin, Düsseldorf, Hannover und Köln als eine zu strenge Regelung. Jedoch entstünden nur 16 Prozent der Firmen dadurch höhere Kosten.

Firmen haben bescheidene Wünsche
60 Prozent der Unternehmen wünschten sich einfachere Genehmigungsverfahren und weniger Bürokratie.

Gut die Hälfte der Firmen wäre laut Umfrage schon zufrieden mit einer übersichtlichen Darstellung der Vorgaben und mit einheitlichen Regeln.

Laut DIHK sollten Kommunen deshalb eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen ihrer Region schaffen.

(Redaktion)


 


 

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