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GfK-Studie: Misstrauen gegenüber Manager, Politiker und Bankern

Die Mehrheit der Bürger steht Bankangestellten, Managern von Konzernen sowie Politiker misstrauisch gegenüber. Hingegen genießt die Berufsgruppe der Feuerwehrleute weltweit das meiste Vertrauen, so das Ergebnis einer internationalen Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK. Für den GfK-Vertrauensindex haben die Franken im Februar und März 2009 insgesamt 17.295 Personen in 16 europäischen Ländern sowie in den USA befragt.

Besonders deutlich haben Bankangestellte in Westeuropa sowie in den USA drastisch an Vertrauen eingebüßt: Im Frühjahr 2008 vertrauten noch 72 Prozent der Schweden den Mitarbeitern im Bankensektor, heute liegt dieser Wert bei knapp unter 50 Prozent. Auch in Deutschland verbuchen die Bankmitarbeiter einen, wenn auch geringeren, Glaubwürdigkeitsverlust: Das Minus liegt bei unter fünf Prozent. Damit befindet sich Deutschland aber noch deutlich über dem Durchschnitt Westeuropas, wo dieser Berufsgruppe nur 40 Prozent positiv gegenüberstehen.

Auch gegenüber Rechtsanwälten, Gewerkschaften, Journalisten, Marketingfachleuten, Managern großer Unternehmen, Werbeexperten und Politikern äußert sich mehr als der Hälfte aller Befragten misstrauisch. Wie die Jahre zuvor bilden Politiker mit nur 18 Prozent Zustimmung das Schlusslicht bei der Untersuchung. Besonders schlecht ist das Ansehen der Politiker in Griechenland (6 Prozent), Ungarn (8 Prozent) sowie in Frankreich und Italien (jeweils 10 Prozent). In den USA rangieren die politischen Führungskräfte zwar auch auf dem letzten Platz, dennoch ist mit 21 Prozent die Zustimmung deutlich höher als in Westeuropa.

(Redaktion)


 


 

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