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bbw-Studie: Wohnen 50+

Golden Ager – gute Chancen für den Möbelhandel

Wohnen im Alter ist ein Gestaltungsfeld, das zu Recht eine immer größere Aufmerksamkeit bei Industrie, Handel und auch der Politik genießt. Eine altersgerecht gestaltete Wohnung kann - im Sinne eines präventiven Technik- und Dienstleistungseinsatzes - dazu beitragen, Hilfebedürftigkeit zu vermeiden oder zumindest aufzuschieben. Mögliche Ansatzpunkte für die seniorenorientierte Gestaltung bieten jedoch nicht nur Geräte, sondern auch die Einrichtungsgegenstände sowie deren Anordnung im Innenbereich.

Immer mehr Menschen aller Altersklassen suchen im hektischen Alltagsgeschehen einen Ruhepol, den sie sich nach ihren persönlichen Vorstellungen gestalten können. Das Thema „Wohnen ist Lifestyle“ liegt weiter im Trend. Da machen auch die Golden Ager keine Ausnahme. Die bbw-Studie analysiert die Stellung der Golden Ager im Möbelmarkt. Analysiert werden die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die Eigenarten und die Vorlieben der Generation 50 plus, und zwar allgemein wie auch speziell für den Bereich Möbel und Einrichten. Und diese unterscheiden sich schon recht deutlich vom Rest der Bevölkerung. Dies betrifft die Produkte ebenso wie die Fachgeschäfte und deren Personal.

Kaufkraft von 316 Milliarden 

Schon heute kauft die Generation „50plus“ in Europa die Hälfte aller Gesichtskosmetik, bei teuren Autos macht der Anteil älterer Käufer bereits 80% aus. Senioren und Seniorinnen verfügen in Deutschland bekanntlich über die höchste Kaufkraft aller Zeiten. Laut Institut für Wirtschaftsforschung verfügt alleine die Generation der über 60-Jährigen über eine Kaufkraft von 316 Mrd. Euro, jeder dritte Euro des privaten Konsums wird von älteren Kunden und Kundinnen ausgegeben. Bis 2020 wird dieser Anteil auf 40% ansteigen.

Mobiler, gesünder, reicher

Die Älteren werden zum Wirtschaftsmotor der Zukunft: Während die Gruppe der unter 50-Jährigen rund 6 Prozent am gesamtwirtschaftlichen Konsumanteil verlieren wird, werden die Älteren bis auf 58 Prozent zulegen. Dem Konsum steht eigentlich nichts mehr im Weg: Meist sind die Hypotheken abbezahlt, und die Kinder haben das Haus verlassen. Über 50jährige sind heute zudem mobiler, gesünder und reicher.

In den Augen der Senioren hat die Wirtschaft hinsichtlich „Seniorenprodukte“ allerdings versagt. Viel zu lang hat die Wirtschaft die 14- bis 49jährigen verhätschelt. In der Konsumflaute dämmert es den Unternehmen nun, dass sie etwas falsch machen. Doch ihre Annäherung an die alternden Kunden ist bislang ungelenk. Nach 30 bis 40 Jahren Werbe- und Konsumerfahrung sind die Senioren eher misstrauisch.

Wietere Infos: Die Studie kann bei bbw-Marketing, Liebigstraße 23, 41464 Neuss, bestellt werden. Die Studie kostet 450,- € plus Mehrwertsteuer

(Redaktion)


 


 

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Wohnen für 50+

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