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Bürgerentlastungsgesetz

Größte Steuerentlastung der bundesdeutschen Geschichte

Viele Bürgerinnen und Bürger werden ab Januar 2010 ein weiteres Mal deutlich entlastet. Die Krise bestimmt seit Monaten Denken und Handeln. Schwarzmalerei und Aktionismus werden das Land aber nicht aus der Krise führen. Es gilt, die Auswirkungen kurzfristig abzufedern und gleichzeitig die Weichen für eine gute Zukunft stellen. Mit den Konjunkturpaketen hat die Bundesregierung gezeigt, dass sie schnell und punktgenau zupacken kann. Die Bundesregierung hat Banken und Wirtschaft in den schwierigen Fahrwassern der Krise stabilisiert und einen Schutzschirm für Arbeitsplätze gespannt. Sie hat staatliche Investitionen für Schulen, öffentliche Gebäude oder Verkehrswege angestoßen, die sich doppelt auszahlen – in der Krise und in der Zukunft. Der dritte wichtige Aspekt war und ist, Bürger und Wirtschaft gezielt zu entlasten.

Weitere Entlastung in Sicht

Das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung knüpft daran nahtlos an. Rund 16,6 Millionen Menschen profitieren ab 1. Januar 2010 von Entlastungen in Höhe von 10 Mrd. Euro jährlich. Bis 2013 summieren sich die Entlastungen auf rund 40 Mrd. Euro.

Der Kern des Gesetzes: Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können besser von der Steuer abgesetzt werden. Davon profitieren sowohl privat als auch gesetzlich Versicherte.

Außerdem können innerhalb der aufgestockten Höchstbeträge weiterhin Aufwendungen für sonstige Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden, das betrifft zum Beispiel Prämien für Haftpflicht- oder Unfallversicherungen.

Sofort ab dem 1. Januar 2010 wird die Entlastung in den Taschen der Bürger ankommen – die unmittelbare Übertragung auf das Lohnsteuerverfahren macht es möglich.

Berücksichtigt wurde bei der Neuregelung, dass die Höhe der Aufwendungen bei privat Versicherten unterschiedlich ist, weil z. B. Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand eine Rolle spielen. Wer seine Kinder privat absichert, der kann dies künftig auch besser steuerlich geltend machen.

Die Neuregelung stellt außerdem sicher, dass es im Hinblick auf die geleisteten Vorsorgeaufwendungen zu keiner Schlechterstellung gegenüber dem geltenden Recht kommt.

Was in diesem Entlastungspaket genau drin steckt, wie es funktioniert und wer mit Ersparnissen rechnen kann, erklären wir Ihnen an drei Beispielen:

Beispiel 1:Wie sind Beiträge künftig absetzbar?

Beispiel 2 und 3:Wie stark wird man entlastet?

Berechnen Sie Ihre Entlastungen durch die Konjunkturpakete 1 und 2

(Finanzministerium)


 


 

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