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Förderung

Hochschule Offenburg erhält Fördermittel aus dem Professorinnen-Programm

Elf Hochschulen aus Baden-Württemberg erhalten aus dem Professorinnen- Programm des Bundes insgesamt 12,3 Millionen Euro. Zu ihnen zählt auch die Hochschule Offenburg.

Das Professorinnen-Programm ist ein Beitrag zur Chancengleichheit von Frauen und Männern an den Hochschulen. Ziel des Programms ist es, hochqualifizierte Frauen bei der Besetzung von Professuren stärker zu berücksichtigen und strukturelle Barrieren für Frauen in der Wissenschaft zu beseitigen. 

"Baden-Württemberg war in diesem Wettbewerb das erfolgreichste Bundesland. Von deutschlandweit 45 positiv begutachteten Gleichstellungskonzepten waren elf Anträge von Hochschulen aus dem Land“, betonte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg letzte Woche in Stuttgart. Auch die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Monika Anders, zeigte sich über den Erfolg hoch erfreut: „Mit den bereit gestellten Fördermitteln können wir den Anteil an Frauen bei den Professuren – derzeit bei 9,2 Prozent – noch weiter erhöhen. Die Auszeichnung ist ein großer Ansporn und unterstützt unsere Zielsetzung, die Frauenförderung an unserer Hochschule auf allen Ebenen zu implementieren.“ Im selben Zusammenhang hat die Hochschule Offenburg vor kurzem ein Auditverfahren „familiengerechte Hochschule“ gestartet und macht damit
die familiengerechte Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen zu einem zentralen Anliegen.

Zusammen mit 15 Hochschulen des Landes hatte sich die Hochschule Offenburg mit ihrem Gleichstellungskonzept um die Förderung von bis zu drei Professorinnenstellen für fünf Jahre beworben. Vom Bund sind dafür 1.125.000 Euro pro Hochschule vorgesehen. Dabei können sowohl reguläre Berufungen als auch so genannte vorgezogene Berufungen von Frauen erfolgen. Bei letzteren wird die neu berufene Professorin im Vorgriff auf eine in fünf Jahren frei werdende Stelle zusätzlich an die Hochschule berufen. 

Bei regulären Berufungen sind die Mittel für Projekte aus dem Gleichstellungskonzept zu verwenden, bei vorgezogenen Berufungen für Ausstattung und Besoldung der neu berufenen Professorin. Die Begutachtung der Bewerbungen erfolgte durch ein unabhängiges Expertengremium in Berlin, das sich aus herausragenden Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Hochschulmanagement zusammensetzt.

In der ersten Förderrunde des Professorinnen-Programms von Bund und Ländern Ende 2008 waren überwiegend Universitäten aus dem Südwesten erfolgreich. In dieser zweiten Runde setzten sich vor allem die Fachhochschulen durch. Das Programm hat ein Gesamtvolumen von 150 Mio. Euro.

(Redaktion)


 


 

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